Nach sehr langer Zeit habe ich es doch tatsächlich mal wieder geschafft zu angeln, unglaublich
Eigentlich bin ich kein Fan von Forellenseen, aber nach langer Abstinenz ist ein Angeltag am Forellensee meiner Meinung nach einen guten Einstieg.
Schnell hatte ich mir den Forellensee in Jevenstedt ausgesucht. Ich hatte schon viel positives davon gehört und wollte es einfach mal testen. Zugegeben, ein wirkliches Schnäppchen ist der Angeltag dort nicht. 23 Euro für zwei Ruten, aber egal.
Am 20. Juni morgens um 5.30 Uhr los, Angeln fertiggemacht und gehofft. Eine Rute hatte ich mit schwimmenden Spirolino und zwei Meter langem Vorfach bestückt. Am Haken hingen zwei Bienenmaden. Die andere Rute war auf Grund ausgelegt.
Nach 10 bis 15 Minuten hab ich die Rute mit dem schwimmenden Spiro mal reinholen wollen und zu meiner Überraschung hing was dran. Sehr schnell merkte ich, dass es sich nicht um eine Forelle handelte. Dem Schlagen meiner Feeder-Rute nach, war ich der Meinung, dass es sich nur um einen Aal handeln kann.
Nach kurzen, für mich überraschend kurzem Drill, lag die Schlange vor mir. 80 cm lang das gute Stück. Innerhalb der nächsten Stunde zog ich noch zwei richtig gute und eine recht ordentliche Forelle an Land, allesamt mit schwimmenden Spiro.
An der Grund tat sich den ganzen Tag nichts. Allerdings ging so ab 10.00 Uhr überhaupt nichts mehr. Einzig der starke Wind ging mir auf die Nerven, zumal der sich ständig drehte. Wie auf dem Bild oben zu sehen, kann ich für den ersten Angeltag nach sehr sehr langer Zeit zufrieden sein.