Aale in der Eider gefangen

Trotz meines Bandscheibenvorfalls bin ich gestern Abend mal an die Eider zum Aal-Angeln gefahren. Gegen 19:30 Uhr machte ich mich auf dem Weg in Richtung Eider. Dort angekommen richtete ich mir meinen Angelplatz erstmal richtig gemütlich ein. Ich wollte nicht vor 20:30 Uhr die erste Angel auswerfen. Erst mal das lange Gras entfernt, meinen Schirm aufgestellt, die Rutenständer eingesteckt und die Ruten zurecht gemacht. Diese ganze Aktion dauerte gut 45 Minuten, also hatte ich noch Zeit, eine zu rauchen und einen Kaffee zu schlürfen.
Ich hatte Bienenmaden, Tauwurm und Köderfisch zu Auswahl, bestückte zwei Grundruten mit Tauwurm und eine mit Laufposen und kleinen Köderfisch. Um 21:00 Uhr waren dann alle Ruten “zu Wasser” und der nächste Kaffee und die nächste Zigarette gehörten mir :-) . Es tat sich bis 23:30 Uhr ehrlich gesagt nicht viel einen Brassen musste ich schon nach 10 Minuten landen, auf den hatte ich nun gar keinen Bock :-( , aber was solls, immerhin ein Fisch, ansonsten tote Hose.
Dann gegen 23:30 ein schöner “Einfaller” auf meiner Grundrute…das kann um diese Zeit ja nur ein Aal sein und so war es dann auch, mein erster Aal 2006 56cm lang allerbest :-) .

Ist schon ein schönes Gewässer, die Eider bei Rendsburg


Dann, keine zehn Minuten später wieder Biß, dieses Mal allerdings in die andere Richtung, also “Klunker” untern Knüppel und auch gehalten. Das gefiel mir, allerdings nicht der Aal der zum Vorschein kam, keine 40cm lang und ich nehme erst ab 40cm Aale mit, also wieder ab in die Eider. Auf Köderfisch passierte nichts. Gegen 00:00 Uhr hatte ich dannn noch einen guten Aal von knapp 50cm und das war es dann auch.
Die Köderfische hätte ich mir gar nicht kaufen brauchen, ich hatte nicht mal einen kleinen “Zupfer” aber egal, ich war für meinen ersten Angelausflug in diesem Jahr an der Eider sehr zufrieden, zwei Aale und ein bisschen Entspannung am Wasser das hat doch Art :-) . Um 1:30 Uhr bin ich dann wieder nach Hause gefahren.

Mit “Planet Angeln” auf Zander und Barsch

In der Halbzeitpause zwischen Brasilien und Australien zappte ich mich so durchs Programm und landete bei XXP. Zufällig lief da gerade die Serie “Planet Angeln” und da war jemand dabei mit gefrorenen Stindt auf Zander und Barsch zu schleppen. Der Angler ist mir namentlich ncht bekannt aber ich habe ihn schon öfter mal im TV gesehen. Also, der junge Mann hatte vom Boot aus mit leichter Spinnrute (2,70m) eben auf die besagten Fische geangelt. Er hatte den gefrorenen Stint mit einem Jig-Kopf (glaube zumindest das es einer war) versehen, also den Haken durch den Kopf gezogen, dann ausgeworfen und das Schleppen gezeigt und auch erklärt. Worauf ich hinaus möchte ist, dass der gute Mann sobald er einen kleinen Zupfer an der Montage verspürt kurz 21,22 zählt und heftig anschlägt. Wärend er das so erklärte sagte ich noch so zu meiner Frau, dass ich es etwas komisch finde das er ein schnelles Anschlagen empfielt obwohl nur ein Haken durch dem Kopf des Köderfisches gezogen wurde. Dann bekam er auch einen Biß und tatsächlich er schlug schnell und heftig an. Allerdings war kein Fisch dran, nur der Köderfisch. Ich fühlte mich bestätigt und weiter ging es bei ihm. Er zog einen neuen Stint auf und warf aus, dann ein Schnitt und er saß immer noch im Boot und hielt einen Kescher vor die Kamera: “So das wars für heute, zwei Stunden und 10 gute Barsche und sogar noch Zander dabei, da kann man zufrieden sein. Bis zum nächsten Mal”.
Unglaublich und sehr kurios wie ich finde, sie hätten ja wenigstens einen Drill zeigen können.

Aal-angeln am Tag

Das die beste Beißzeit für den Aal in den späten Abend- und frühen Morgen-Stunden liegt, dürfte den meisten bekannt sein. Am Tage verharrt der Aal meist in seinem Versteck und ist nur äusserst schwer aus diesem zu locken. Da kommt man mit Tauwurm oft nicht weit, ich experimentiere gerne, vor allem dann, wenn nichts geht und da bietet sich natürlich das Experimentieren mit dem Köder an. Vor allem wenn der Aal “bockig” ist ist es oftmals zu empfehlen sein Geschirr zu verfeinern und auch die Haken-Größe zu verringern. Schnell mal einen Haken der Größe 8-10 aus dem Angelkasten zaubern und nicht mehr mit Tauwurm-Riesen, sondern nur noch mit einem kleinen Tauwurmstück.

Der Aal ist am Tag schwer aus seinem Versteck zu locken


In der aktuellen Ausgabe der Angelwoche ist zu lesen, dass Aal-Spezialisten wissen was am besten ist, wenn der Aal nicht so will wie man es gerne hätte. In den Fällen wo kleine Köder gefragt sind, werden von den Spezis gerne mal Tebolarven verwendet. Da die Larven zu den Standartködern am Forellensee zählen, sind diese immer beim Angelhöker vorrätig. Die Tebos sind im Vergleich zu den Tauwürmern deutlich kleiner und riechen sehr intensiv und passen dazu noch sehr gut auf kleinere Haken. Ein maximal zwei Tebolarven sind vollkommen ausreichend. Auch hat sich als besonders effektiv erwiesen, die ganze Geschichte mal zu kombinieren, sprich eine Larve und ein Tauwurmstück. Eben genau weil die aale tagsüber in ihrem Versteck verharren, sind sie, wenn überhaupt, nur mit ordentlich “Duft” zu locken.
So zumindest empfielt es die “Angelwoche”, ich für meinen Teil habe es noch nicht getestet, werde es aber bestimmt bei nächster Gelegenheit tun.

Im Moment ist die Saison für mich beendet…

…und das wo sie noch nicht mal richtig angefangen hat. Nun habe ich mir nach 1999 meinen zweiten Bandscheibenvorfall eingehandelt und in Sachen Angeln geht bei mir zu Zeit gar nichts. Nervt mich total, wo das Wetter perfekt ist um sich die Nächte am Nord-Ostsee-Kanal um die Ohren zu hauen…der Aal läuft bestimmt gut. Naja, dann sitze ich halt zu Hause rum und gucke mir die WM an, ist auch nicht schlecht aber bei weitem keine Anlternative zum Angeln.
In diesem Sinne, viel Erfolg an Euren Gewässern!

Ich darf nicht Angeln

Nun steht Pfingsten vor der Tür und man könnte ja mal Angeln gehen, doch leider bin ich krankgeschrieben und kann demnach nicht ans Gewässer…obwohl so schlecht geht es mir gar nicht mehr. Naja ich darf aber nicht, meine Frau droht mir damit, mich zu verpetzen :-)

Bill Dance und der Kameramann

Ausnahmsweise ist hier mal nicht Bill Dance der Depp… :-)

Ab 1. Juni Ausfuhrbegrenzung

Sollte jemand seinen Angel-Urlaub in Norwegen planen, dem sei hier gesagt geschrieben, dass ab heute dem 01. Juni 2006 eine Ausfurhbegrenzung für selbst gefangenen Fisch gilt. Maximal 15 Kilo selbst gefangenen Fisch darf man von nn an mit nach Hause nehmen. Die Küsten- und Fischereiministerin Helga Pedersen hofft mit der Begrenzung, die Diskussion um den Angeltourismus in Norwegen aufhört. Die einheimischen Berufsfischer beklagen schon seit langem, den Rückgang der küstennahen Dorsch-Bestände und machen besonders die ausländischen angler dafür verantwortlich.
Schon interessant, ich war noch nie in Norwegen, kann mir aber fast nicht vorstellen, dass der ausländische Angler für den Rückgang verantwortlich ist. Aber irgendeinen Schuldigen muss es ja geben und scheinbar brauch Norwegen keine Touristen.

Via: Blinker

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