Sportex produziert wieder

Die Firma Ockert aus Puchheim hat den Bereich Angelruten der Firma Sportex und damit auch das einzigartige Kreuzwicklung-Produktionsverfahren übernommen. Der Verbundverkstoff- und Rutenhersteller Sportex musste aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage im Industrie-Sektor 2005 Insolvenz anmelden. Die Rutenproduktion war nach Auskunft von Ockert nicht ausschlaggebend für den Konkurs. Das neue und alte Sportexteam ist sehr motiviert und will die Sportes-Tradition fortführen.

Neuer Karpfen – Weltrekord

76 Pfund 328 Gramm. “Der Narbige” konnte in der französischen Teichanlage “Graviers” erneut mit Rekordgewicht gefangen werden. Wie die Webseite fishing.com berichtet, konnte Pete Fitzsimmonds den Riesen landen. Die Waage pendelte sich bei 84 englischen Pfund (lb) und 8 Unzen (oz) ein. Der 34-jährige Liverpooler befischte den kapitalen auf größerer Entfernung. Pro Tag fütterte er 2 kg Boilies an.

Alz ist mit PFT belastet

Nach Greenpeace-Recherchen ist der bayrische Fluss Alz hochgradig mit umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien belastet. Der Stoff soll von einem Textilunternehmen in der Gemeinde Burgkirchen a. d. Alz eingeleitet werden. Wie die “Süddeutsche Zeitung” berichtete, sollen diese Einleitungen aber behördlich genehmigt sein und die amtlichen Grenzwerte einhalten. Die Textilfirma beruft sich auf ein gültigen Einleitungsbescheid des Landratsamtes Altötting.

Die Alz ist übermäßig mit PFT belastet

Kompletter Fischbestand im Totensee verendet

Im schweizerischen Totensee auf der Grimselpasshöhe ist auf mysteriösen Umständen der komplette Fischbestand verendet. Wie das Schweizer Fernsehen berichtete, liegen tausende von Regenbogenforellen und Seeforellen tot am Grund. Über dei Ursache des rätselhaften Fischsterbens wird spekuliert: Oberhalb des Walliser Alpensees liegt ein Schiessplatz der Schweizer Armee. Munitionsrückstände konnten aber im Wasser bisher nicht nachgewiesen werden.

Angler bremsen auch für Fische

Bei Blinker-Online können sich Angler einen Aufkleber bestellen (bis zu 3 Stck.), dessen Sinn ich nicht wirklich verstanden habe, aber egal. Wer Interesse an diesem Aufkleber hat, kann eine Mail an redaktion@blinker.de schreiben und bekommt diesen dann kostenlos.

Quelle/Bild: Blinker

Der Döbel

Der Döbel – auch Aitel genannt – wächst in unseren heimischen Gewässern zu beachtlicher Größe heran. Er hat einen unersättlichen Appetit und ist Pfund für Pfund ein ausdauernder Kämpfer.

Der Döbel sieht dem Hasel sehr ähnlich, wird aber wesentlich größer. Beide haben einen schwarzen Schwanz und einen grauen oder grünlichen Rücken. Den Döbel erkennt man an seinem drehrunden Körper und der netzartigen Zeichnung der Schuppen, die am Hinterrand schwarzgesäumt sind. Seine Afterflossen sind blaßrot, sein Maul ist auffallend groß. Die Rücken- und die Afterflosse sind beim Döbel konvex (nach aussen gewölbt), Beim Hasel konkav (nach innen gewölbt).

Die Ernährung
Döbel sind Allesfresser und ernähren sich von Fischen, Insekten, Kleintieren, aber auch von Fadenalgen, Brot, Beeren und Früchten; bekannt sind Kirschen als Köder. Schon kleine Döbel von 7-8 cm Länge fressen wirbellose Tiere, Würmer und Fischbrut. An überhängenden Holunderbüschen kann es sogar vorkommen, dass sich die Döbel mit den reifen Beeren richtig vollstopfen. Exemplare von etwa drei Pfund leben röuberisch. Sie fressen kleine Koppen, Erlritzen, Rotaugen und Hasel.
Das endständige Maul ist unbezahnt, die Schlundknochen sind jedoch mit kräftigen Zähnen besetzt. Damit können sie sogar kleine Krebse und Muscheln trotz ihrer harten Schale knacken.

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Spro jetzt mit Online-Katalog

Ab sofort kann man das gesamte Sortiment von Spro im Internet bewundern.
Sehr aufwendig und gut gemacht wie ich finde: Der interessierte Angler kann, wie bei einem Katalog so üblich, zum Blättern mit dem Mauszeiger in der unteren rechten Ecke die Seiten einzeln nach links ziehen.
Hier gehts zum Online-Katalog 2007, viel Spaß beim Blättern.

Mit dem Wobbler auf Hecht

Der Wobbler zählt zu den besten Hechtködern. Die Unterschiede in Form, Farbe und Aktion sind riesig. Wo ein Wobbler versagt, wird ein anderer fangen.

Wobbler sind Kunstköder, die normalerweise aus Holz, Kunststoff und Metall hergestellt sind. Im Gegensatz zu Spinnern und Blinkern, die sich um ihre eigene Achse drehen, schwimmen oder torkeln Wobbler durch das Wasser. Wobbler sind meist einteilig: zweiteilige Wobbler arbeiten heftiger.
Die meisten Wobbler sollen kranke oder verletzte Fische imitieren. Einige sind Fischen täuschend ähnlich nachgebildet, andere haben mit Fischen nichts mehr gemein. Sie sollen nur einen instinktiven Biß provozieren. Es gibt auch Wobbler, die Mäuse oder Frösche imitieren.


Die Unterschiede
Besser als spontane Käufe ist es, sich eine Reihe von Woblern zuzulegen, die den jeweilige Spezialformen angepasst sind.
Farbe: Man benötigt einige silberne Wobbler, um Rotaugen, Hasel und kleine Brassen zu imitieren; in Forellengewässern funktionieren auch forellenähnliche Wobbler. Wobbler mit Streifen täuschen einen Barsch oder einen kleinen Hecht vor. Ausserdem braucht man Schockfarben wie Rot oder Gelb sowie Pechschwarz.

Größe: Hechte nehmen auch sehr große Wobbler, aber 5 bis 10 cm lange arbeiten am besten.

Aktion: Die meisten Wobbler schwimmen oder tauschen beim Zug ab. Die Tauchschaufeln sind so konstruiert, dass die Wobbler nicht mehr als einen halben Meter tief eintauchen. Schwimmwobbler, die tiefer tauchen, haben eine sehr lange, flache Tauchschaufel. Bei Schwimmwobblern mit verstellbarer Tauchschaufel, kann die Tauchtiefe eingestellt werden.
Sinkende Wobbler sinken bis zum Gewässergrund, steigen allerdings bei Zug auf und zwar je höher, je schneller man einkurbelt.

Was, wann, wo?
Im allgemeinen arbeiten Wobbler am besten im Sommer und Herbst, wenn die Hechte am aktivsten sind. Man kann leider nicht sagen, welcher Wobbler an welchem Tag am besten arbeitet, aber es gibt einige Erfahrungswerte.
An heißen, sonnigen Tage stehen Hechte gern an der Oberfläche neben Krautbetten.


Dort können sie mit einem langsamen, flachtauchenden Wobbler überlistet werden. Wenn man einen Hecht im Flachwasser beobachten kann, testet man einen kleinen, silbernen, flachtauchenden Wobbler, der relativ schnell herangeholt wird. An kühlen Herbsttagen, wenn die Hechte im tiefen Wasser stehen, nimmt man einen tieftauchenden Schwimmwobbler.
Bei Mißerfolgen nicht gleich aufgeben. Lieber mal die Farbe wechseln, Größe und Typ der Wobbler, bis man herausgefunden hat, welcher Wobbler an dem Tag am besten ist.

Stahlvorfächer
Zum Hechtfischen nimmt man immer ein 30 bis 45 cm langes Stahlvorfach, denn Hechte können eine Nylonschnur durchbeissen, egal wie dick sie ist. Wenn man einen leichten Wobbler sehr weit werfen will, nimmt man ein zusätzliches Wurfbei.

Im Winter an Baggerseen oder Kiesgruben angeln

Im Winter in einer / einem Kiesgrube / Baggerse zu angeln ist eine mühsame Angelegenheit, die vor allem Selbsüberwindung kostet. Doch wer auf kapitale Rotaugen, Hechte oder Barsche aus ist, der sollte sich einmal aufraffen.

Das klare Wasser und recht kleinen Fischbestände schrecken eifrige und hartgesottene Angler nicht davon ab, sich im Winer an das Ufer eines Baggersees zu wagen. Doch Begeisterung und Ausdauer allein genügen nicht. Nur wer sich über seine angelei auch gedanken macht, geht selten leer aus und nutzt die Zeit am Wasser optimal.
Manchmal fängt man zwar Brassen, Karpfen und Schleien – und ganz vereinzelt auch Rotfedern und Aale – aber die Hauptbeute besteht eindeutig aus Rotaugen, Hechten und Barschen. Die anderen Fischarten fressen einfach nicht genug und sind höchstens für die ganz entschlossenen Spezialisten interessant.
Die wichtigste Überlegung gilt im jeden Fall dem Wetter. Es ist für alle stehenden Gewässer im Winter von entscheidender Bedeutung. Die schlechtesten Bedingungen liegen dann vor, wenn sich ein Hochdruckgebiet eingestellt hat und mit ihm ein klarer Himmel, frostige Nächte und helle, kalte Tage. Dann weht bestenfalls ein schwacher Wind – oft aus östlicher Richtung und eisig kalt.
Natürlich gibt es keine festen regeln für das Verhalten der Fische und gerade Hechte fressen ausgerechnet an den kältesten Tagen, selbst während langer frostperioden, wenn man sogar Löcher ns Eis schlagen muss…aber verlassen kann man sich darauf nicht.

Winter an einem Baggersee
Die Zeit gleich nach einer Kältewelle kann sehr ergiebig sein, insbesondere zwei oder drei Tage nachdem das erste eis getaut ist und das Wasser sich ein wenig erwärmt hat.
Ideale Bedingungen liegen dann vor, wenn ein Tiefdruckgebiet übers Land zieht. Eine Wolkendecke sorgt dafür, dass es tagsüber nicht sehr hell wird und die Temperaturen nachts nicht absenken, während ein lebhafter Süd- oder Westwind heranführt. An solchen Tage sollte man unbedingt am Ufer sein
Rotaugen, Hechte und Barsche in Baggerseen haben im Winter die Angewohnheit, Freßphasen einzulegen, auch bei herrlichen Wetter Kennt man die Freßzeiten nicht, sitzt man unter Umständen stundenlang ohne einen einzigen Biß am Wasser und packt schließlich zusammen, kurz bevor die Fische aktiv werden. (weiterlesen…)

Der Brassen

Brassen leben in Schwärmen und können sehr groß werden. Wer einen Brassen gefangen hat, werd sehr bald den nächsten fangen.

Der Brassen gehört zu der großen Familie der Karpfenfische. Er hat einen hochrückigen, sehr flachen Körper und kann leicht durch Kraut im flachen Wasser schwimmen. Der Brassen, der vielerorts Blei oder Brachse genannt wird, hat eine lange, tief eingeschnittene Schwanzflosse. Die Fische haben ein kleines, unterständiges Maul, das allerdings weit herausgeklappt werden kann, um den Untergrund eines Gewässers nach Nahrung zu durchsuchen. Charekteristisch ist auch die dicke Schleimschicht auf den Schuppen.
Kleine Brassen sind silbrig gefärbt. Wenn sie größer werden, wird die Farbe dunkler bis zu einem goldoliven Ton. Ausgewachsene Brassen haben einen schwarzen Rücken, grünlichbronzefarbene Seiten und einen weißen Bauch.

Die Boden-Wühler
Kleine Brassen fressen Algen und kleine Wasserinsekten. Ausgewachsene Brassen nehmen praktisch alles, was sie erreichen können. Sie nehmen Pflanzen, Insekten, Larven, Krebse, Kleinfische und auch wirbellose Tiere. Die ganz großen Brassen fressen nachts auch Laich kleiner elritzen. Ab und zu rollen sich ganze Brassenschwärme, bevor sie mit dem Fressen beginnen. Für Brassen gibt es eine große Zahl Köder – Mais, Würmer, Boilies, Maden und Brot, vorausgesetzt man bietet sie direkt am Gewässergrund an.


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