Bill Dance und die Schlange
Auch beim Angeln muss man stets aufpassen wo man hintritt ![]()
Auch beim Angeln muss man stets aufpassen wo man hintritt ![]()
Die Grunsregeln für den Weitwurf mit der Stationärrolle sind für das Süßwasserfischen und das Brandungsangeln dieselben. Mit einer guten Technik gelingen zugleich weite und präzise Würfe.
Die grundlegenden Fertigkeiten beim Werfen mit Rute und Schnur sind schnell erlernt. Das Timing jedoch – die optimale Übertragung der Körperkraft auf Rute und Geschirr – ist schon schwieriger zu beherrschen.
Übung macht den Meister: Anfänger machen häufig den Fehler, dass sie den bestehenden Casting-Rekord im Brandungsweitwurf (keine Ahnung wie weit der ist, müsste aber inzwischen jenseits der 270 Meter liegen) als ihr erstes Ziel anpeilen – und sich dann wundern, dass kein Wurf richtig gelingt. Und wenn doch, die Montage nach einem Knall ewig weit fliegt, nur keine Schnur vor der Rolle abspult weil die Montage abgerissen ist. Ist schon sagenhaft, wie weit eine Montage “segeln” kann, wenn der Widerstand der Schnur fehlt. Ein weiterer Fehler: Das Werfen abseits der Abgelstelle wird nicht genug geübt. Häufig wird das Fischen schnell zur Hauptsache und die Übung kommt zu kurz. Um die Wurftechnik richtig hinzubekommen, sollte der Angler sich ein freies Feld suchen und zuerst Trockenübungen machen.

Bevor es losgeht
Zum Üben des Beachcasting sollte man zunächst eine Stationärrolle mit mindestens 200 m 33er Schnur verwenden. Rollen mit einm größeren Fassungsvermögen sind nicht unbedingt Voraussetzung für eine größere Wurfweite.
Ganz wichtig ist, dass man ein kurzes, starkes Stück Schnur – eine Schlagschnur auch Schockvorfach – an die Hauptschnur knüpft, das die Belastung beim Wurf abdämpft. Die Schlagschnur sollte die doppelte Rutenlänge aufweisen und für das Strandcasting pro 30 g Wurfgewicht mindestens 4,5 kg Tragkraft haben. Also bei einem Wurfgewicht von 180 g etwa 27 kg (70er Schnur).
Beim Wurf mit einer Stationärrolle ist der Schnurfangbügel offen. Man drückt dei Schnur mit dem Zeigefinger gegen den Rollenfuß. Der Druck lässt sich mit einem Fingerling erhöhen und schützt auch vor Verletzungen. Die andere Hand fasst die Rute am untersten Ende des Griffstücks. Jetzt kann geworfen werden.

Der richtige Wurf (weiterlesen…)
Etwas unbeachtet strebt dieser norddeutsche Fluß auf seine große Schwester Weser zu. Doch für den Angler ist die Aller von großem Reiz: Vor allem der Buhnenangler (z.B. Steinaufschüttungen die die Fließgeschwindigkeit verringern) findet ausgezeichnete Angelreviere.
Nach dem großen Fischsterben Anfang der 80er Jahre, hat sich der Fischbestand sehr gut entwickelt, besonders deshalb, weil die vielen mit der Aller verbundenen Seen und Kuhlen optimale Laichmöglichkeiten bieten. Regenreiche Hochwasserjahre haben den Friedfischen in den überschwemmten Allerwiesen beste Voraussetzungen zur Vermehrung gegeben, und die große Zahl der Kleinfische bietet den Raubfischen einen reichgedeckten Tisch. So können ältere Raubfische zu kapitalen Gewichten heranreifen.
Buhnenangeln
Die Gesamtlänge der Aller beträgt 263 Kilometer von ihrer Quelle im Harzvorgebirge bis zur Mündung in die Weser bei Verden. Aber nur ihr 117 Kilometer langer Unterlauf ab Celle ist schiffbar. Der für Angler interessanteste Teil des Flusses beginnt bei Hademstorf; ab hier darf die Aller ungehindert von Wehren fließen und bietet daher einen hervorragenden Fischbestand. Beliebte Angelplätze sind die Meißemündung bei Hodenhagen sowie die ausgedehnte Buhnenstrecke von Eilte.

Eines steht fest: Je mehr man über seine Beute weiss, desto eher fängt man sie auch. Ich habe hier mal ein paar Infos zusammengetragen, wo man den Zander suchen muss und wie man ihm am besten nachstellt.
Mildes Wetter läßt das Herz jedes Zanderanglers höherschlagen. Die gespenstisch wirkenden, undurchsichtigen Augen des Fisches sind geschaffen für die Jagd bei schlechten Lichtverhältnissen.
Wenn das Wasser trübe ist, geht der Zander den ganzen Tag über auf Beutesuche, doch bei klarem Wasser verlegt er die Jagd auf die Morgen-und Abenddämmerung, manchmal sogar tief in die Nacht hinein.
Eine etwa 3,3 bis 3,6 m lange Karpfenrute mit durchgehender Aktion ist zum Zanderangeln ideal. Auch Hechtruten mit vergleichbaren Werten sind geeignet. Der Zander wehrt sich zwar tapfer, jedoch nicht sonderlich kraftvoll. Eine Stationärrolle, besser noch eine Freilaufrolle mit einer 0,22er Schnur bespult genügt, sofern es nicht allzu viele Hänger gibt
Haken und Köder
Ein Stahlvorfach ist zum Zanderangeln nicht unbedingt erforderlich, muss jedoch dort verwendet werden, wo auch mal ein Hecht zur Stelle sein kann, der den Köder nimmt. Das Geschirr wird vervollständigt durch einen Drillingshaken der Größe 8 oder 10, teilweise können die Widerhaken entfernt sein.
Als bester Köder, meiner Meinung nach, hat sich der Köderfisch (natürlich tot) erwiesen. Die fängigsten Köder sind Fischfetzen von Süßwasserfischen. Mir gehen auch immer wieder Zander an den Haken, die mit Aalstücken versehen wurden. Der Zander findet wenig bis kein Interesse an Meeresködern wie Markrelen, Heringe oder Sardinen. Einzig mit Stinten wurden gute Zanderfänge gemeldet. Kleinere Zander beißen auch gerne mal auf Tauwurm.
Am liebsten mag der Zander hart am Grund angebotene Köderfische von 8-10 cm Länge. Wichtig ist, dass man in die Schwimmblase des Köderfisches einsticht, damit er absinkt. Auch gute Fangergebnisse erzielt man, indem man den Köderfisch einige Male in den Flanken einschneidet, er hinterläßt dadurch eine gute Duftmarke. Ausserdem erhält man dadurch den ein oder anderen Aal als “Beifang”. Den Köder bietet man so nah wie möglich an einem Unterwasserobjekt an, welches der Zander gerne als Deckung zur Jagd nutzt. Besonders interessant sind die Abbruchkanten am Übergang vom flachen zum tiefen Wasser. (weiterlesen…)
Seine Zeichnung, seine Körper- und Flossenform machen den Barsch unverwechselbar. Jungfische sind gefräßige Räuber, die alles attackieren, was klein genug ist. Kapitale Barsche sind extrem vorsichtig.
Der Barsch ist dem Leben eines Raubfisches sehr gut angepasst. Die Seiten sind olivgrün gefärbt, mit sechs oder sieben schwarzen Streifen. Mit dieser Tarnfärbung ist der Fisch im Kraut oder in den Pflanzen kaum zu erkennen. Die Schwanzflosse ist recht klein. Barsche sind keine extrem schnellen Schwimmer. Sie können ihre Beute aber über lange Distanzen verfolgen.
Immer auf der Jagd
Barsche sind Jäger, die sich nur in der Jugend von Muscheln, Krebsen oder anderen Kleintieren ernähren. Wenn genügend Fischbrut in der Nähe ist, dann werden Barsche schon mit einem Gewicht von 100 g zu reinen Raubfischen, die selbst vor ihren Artgenossen nicht haltmachen. Wenn die Barsche genügend Jungfische als Nahrung finden, können sie sehr schnell wachsen. Wo dies nicht der Fall ist, berbutten die Bestände.
Junge Barsche jagen in Schwärmen. Dort warten sie, bis kleine Fische in die Nähe kommen. Der Barschschwar überfällt dann die kleinen Fische, hetzt sie so lange, bis sie ihnen zum Opfer fallen. Barsche versuchen, ihre Beute während der Verfolgungsjagd von hinten zu packen. Charakteristisch ist auch, dass der Barsch seine Beutefische zuerst mit dem Schwanz zuerst verschluckt.
Barsche, die ein Gewicht von zwei Pfund erreicht haben, nehmen Beutefische bis zu einem gewicht von 60 g.

Die Barbe lebt in Flüssen mit starker Strömung. Für viele Angler ist sie einer der aufregendsten Fische überhaupt, weil sie im Drill nie aufgibt.
Braben sind schlank, stromlinienförmig und muskelstark – alles Zeichen, dass sie in der starken Strömung des Flusses stehen können. Sie haben die typische Färbung von Fischen der Karpfenfamilie, mit einem grünen oder braunen Rücken, goldbraune Flanken und einem blassen Bauch. Im klaren Wasser können Barben auch dunkelschwarzbraun gefärbt sein.
Hervorragender Tastsinn
Die Barbe ist im Süden Deutschlands stärker als im Norden verbreitet. Sie ist dem leben und der Nahrungsaufnahme am Grund von schnellfließenden Flüssen angepasst. Der lange, spitze Kopf mit dem untenstehenden Mund ist ideal, um grobkiesigen Grund nach Nahrung zu durchwühlen. Die Barteln, die dem Fisch seinen Namen gaben, sind sensible Tastorgane, die auch Duftstoffe wahrnehmen können.
Lieblingsnahrung sind Würmer und Insektenlarven, kleine Krebstierchen, Schnecken, Muscheln und andere Fischnährtierchen. Barben fressen auch kleine Fische. Mit ihren starken Schlundzähnen kann die Barbe selbst harte Nahrungsbrocken wie Muscheln knacken.
Im Winter, wenn das Wasser kälter ist, sind Barben in ihrer Nahrungsaufnahme zurückhaltend. Sollte der Fluß im Winter über seine Ufer steigen, erwachen die Barben allerdings zu höchster Aktivität, um die Nahrungsbrocken zu erhaschen, die von den überspülten Ufer in den Fluß geschwemmt werden.

Entwässerungsgräben und Kanäle in der Marsch bieten eine ausgezeichnete Angelei. Man kann hier nicht nur kapitale Weißfische, sonder auch manch prächtigen Raubfisch fangen.
Marschgräben entwässern landwirtschaftliche Flächen und schützen sie vor Überflutung. Solche Gräben oder Kanäle befinden sich besonders in Ost- und Nordfriesland sowie in Dithmarschen. Marschgräben können mehrere Kilometer lang und bis zu 80 m breit sein. Die Wassertiefe liegt bei einem Meter, doch es gibt auch Marschgräben, die bis zu 5 m tief sind.
Anglererlaubnis
Angelvereine haben oft ganze Entwässerungssysteme gepachtet. In einigen Gebieten werden sehr günstige Jahresangeberechtigungen von der Gemeindeverwaltung ausgegeben. Rechte für die vielen kleinen Gräben liegen bei den Marschbauern. Hier kann man die Erlaubnis für ein paar Euro oder nette Worte bekommen.
Die Fische in der Marsch
Früher waren mArschgräben bekannt für Unmengen von Brassen und Hechten. Brassen kommen immer noch in Massen und Rekordgrößen vor. die Zahl der Hechte ist zurückgegangen, weil heute oft Zander besetzt werden. Die Hechtangelei beginnt meist im Herbst, wenn das Kraut verschwunden ist, und die Freßzeiten des Hechtes berechenbarer sind.
Große Brassen
Brassen findet man am besten in der Dämmerung. Dann kann man sie an der Oberfläche sehen. Man kann auch am Morgen Wasserflächen suchen, die dunkel gefärbt sind von dem Schlamm, den Brassen bei der Nahrungssuche auf Grund aufgewirbelt haben.
Wer an einem Gewässer fischt, dass bei Ebbe teilweise trocken fällt, sieht oft Fraßöcher der Brassen im Gewässergrund. Brassen lassen sich wie Karpfen über längere Zeit anfüttern. es ist aber sinnvoller, die Brassen während der Angelzeit anzufüttern. Wichtig ist daran zu denken, dass die großen Brassen sich häufig in der Gewässermitte aufhalten und sich gegen stärkere Strömung behaupten können. Wer an der richtigen Stelle kräftig anfüttert und auch mal am sehr frühen Morgen oder in der Nacht Fischt, kann Brassen bis zu mehr als 10 Pfund Gewicht erwarten. Das sind die sogenannten “Klodeckel”. (weiterlesen…)
5 Pfund 240 Gramm wog der karpfengroße Stachelritter, den Frank Guzy Anfang Oktober aus dem Ruhrgebietsfluß zog. Der Bottroper fischte mit Wurm. Die Sache war schnell erledigt, bereits nach fünf Minuten Ansitz ruckte der 52 Zentimeter lange Barsch an seiner Rute.

Der WWF ist entsetzt: Die Entscheidung der EU_Fischereiminister vom 24. Oktober über die Fanquoten von 2007 sei eine Katastrophe für den Dorsch in der Ostsee. Anstatt der Empfehlung der Wissenschaftler vom internationalen Rat zur Erforschung der Meere (ICES) zu folgen, die einen Fangstopp für Dorsch in der östlichen Ostsee fordern, haben die Minister für 2007 lediglich eine Reduzierung der bisherigen Fangquote von 45339 Tonnen um 10 Prozent beschlossen.
Unter den Experten genießt der Mittellankanal hohes Ansehen. Aale, Friedfische und Zander werden gefangen. Für einen industriell genutzten Wasserweg hat der Kanal eine bemerkenswerte Wasserwualität. Ein Ausflug ins Osnabrücker Land lohnt sich.
Die Angler im Osnabrücker Land gehören zu den schweigsamen und sie stehen früh auf. denn zu den besten Angelzeiten gehören die frühen Morgenstunden. Der Grund: Tagsüber herrscht auf dem Mittellandkanal reger Schiffsverkehr. Während des Tages sind auch gute Fänge möglich, aber besser für den Ansitz auf die meistbeangelten Fische- Aal, Zander, Karpfen und Brassen- sind die Zeiten, wenn der Schiffsverkehr ruht. Und das trifft natrlich auch für die späten Anbendstunden zu.
Diese Regel gilt für den gesamten Mittellandkanal und daher auch für den Abschnitt zwischen Bramsche und Minden. Hier im Bereich der Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen genießt der Mittellandkanal- wie überall- unter Kennern einen ausgezeichneten Ruf. Es sind besonders Spezialisten, die das gewässer zu ihren bevorzugten Revier erklärt haben. Da in den Kanal keine Abwässer hineingeleitet werden dürfen, ist die Wasserqualität der Schifffahrtsstrasse bemerkenswert gut. “Kann man die Fische denn essen?” lautet eine häufig gestelte Frage. Für die Experten besteht kein Zweifel. “Natürlich sind die Fische genießbar!” An erster Stelle in der Gunst der Angler stehen Aal, Karpfen und Zander.
In Minden ist der Industriehafen ein bevorzugtes Angelrevier, und wie in den meisten Häfen sind es auch hier die Aal- und Zanderangler, die gute Fänge erbeuten. Tagsüber ist der Hafen fest in der Hand der Binnenschiffer. Nur unentwegte Angler stört der Betrieb wenig. Sie erbeuten sogar knapp hinter der Heckwelle ab- oder anlegender Schiffe Brassen und Rotaugen.
Spinnangler haben ebenfalls gute Chancen. Hauptsächlich kleine und mittelgroße Barsche lassen sich fangen. Mühseliger ist es da schon, einen Zander oder Hecht zu überlisten- das sollte man besser in den Abendstunden versuchen. Besonders die Zander wachsen gut ab. Drei- bis Fünfpfünder stellen das Gros der erbeuteten Eyemplare. Dem Großzander- in diese Rubrik fällt alles jenseits von 10 Pfund- stellt man nicht mit der Spinnangel, sondern mit einem toten Köderfisch oder Fischfetzen nach. Auch Twister und Jigs sind erfolgreich. Rot und gelb gelten als die fängigsten Farben. (weiterlesen…)