Tipps zum Angeln auf Karpfen

Karpfen sind schlau, sie erreichen beachtliche Gewichte und sind starke Kämpfer - so überrascht es nicht, dass der Karpfen zu den beliebtesten Fischen bei den Anglern gehört. Hier einige Methoden, mit denen kapitale Karpfen gefangen werden.

Spiegel- und Lederkarpfen sind Variationen des Schuppenkarpfens (Cyprinus carpio). Die Karausche (Carassius carassius) gehört zu einer eigenen Spezies, die in der großen Familie der Karpfen versammelt ist (genau wie Rotaugen, Brassen und Schleie). Der Karpfen erreicht Gewichte von mehr als 23 kg (50 lb). Doch welche Größe er auch hat, er gehört zu den interessantesten Angelfischen.

Wo findet man Karpfen?

Anfänger sollten an Gewässern ihr Glück versuchen, wo es viele Karpfen gibt und Bisse (Runs) nicht zu selten sind. Wo man solche Gewässer findet, verraten Angelgerätehändler und Angelkollegen. Erfahrene Karpfenangler gehen lieber an Gewässer, wo es weniger, aber größere Exemplare gibt. Um solche kapitale Karpfen zu fangen, braucht man Stunden der Vorbereitung und des Wartens.
Nur wenige Spezialisten verraten allerdings Gewässertips. Im allgemeinen besteht in Seen die größere Chance, kapitale Karpfen zu fangen. Kanäle und Flüsse werden von Karpfenanglern vernachlässigt. Nur wenige Karpfen in diesen Gewässern wurden bisher gefangen - hier hat man oft noch mit sehr einfachen Methoden und Ködern Erfolg.

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Schweiz verbietet “Catch & Release” beim Angeln

Ab dem 1. September 2008 tritt im Nachbarland Schweiz eine neue Tierschutzverordnung in Kraft. Diese besagt nun, dass Angler wie auch bei uns einen Kurs zum humanen Fischfang absolvieren müssen. Weiterhin muss der gefangene Fisch sofort mit einem Schlag mit einem stumpfen Gegenstand getötet werden.
Ebenso ist die Verwendung von lebenden Köderfisch sowie Widerhaken nur noch in ganz wenigen Ausnahmen erlaubt.
Zwar wird nicht explizit auf “Catch & Release”, also Fangen und Zurücksetzen, eingegangen, doch gibt die neue Verordnung vor, dass Fische nicht mehr gefangen werden dürfen, um sie anschließend wieder zurückzusetzen.
Nicht minder interessant ist, dass der Beschluss vom Schweizer Parlament bereits 2005 gefasst wurde, doch man benötigte über drei Jahre, um an den Details zu feilen. Von der Neuverordnung werden rund 275.000 schweizerische Angler betroffen sein. Zudem bleibt abzuwarten, wie es sich auf die derzeit noch guten Fischbestände in der Schweiz auswirken wird.
All diejenigen Angler, die nachweislich in den letzten vier Jahren mindestens ein Monats- oder Jahrespatent gelöst haben, fallen unter die Übergangsregelung. Diese besagt, dass sie den Sachkundeausweis prüfungsfrei erhalten. Alle anderen müssen ab 2009 einen Kurs besuchen und den selbstverständlich erfolgreich abschließen.

Mit Kunst-Köder auf Hecht

Viele Angler wissen gar nicht, wie erfolgreich sich mit der Spinnangel Hechte fangen lassen. Veraltete Vorstellungen halten sich hartnäckig. Zwar stimmt es, dass mit Spinnködern gefangene Fische im Durchschnitt kleiner sind als andere. Andererseits fängt man auch viele große Fische mit der Spinnangel und man fängt damit vor allem mehr Fische. So wurden vor einiger Zeit in Deutschland vier der fünf größten Hechte in einer Saison mit künstlichen Ködern gefangen! Und wenn auch die Spinnangelei im Sommer und Herbst sicher am erfolgreichsten ist, bringt sie selbst im Winter gute Ergebnisse.
Zum Uferangeln eignet sich eine Rute von ca. 2,70 m Länge. Damit lassen sich zwei Probleme des Hechtangelns - was die Länge der Rute betrifft - miteinander vereinen: Einerseits gehören Schilf und Binsen nun einmal zum Wasser dazu; die Rute sollte also schon 2,70 m lang sein, damit man den Uferbewuchs überbrücken kann. Andererseits erfordern überhängende Bäume eine kurze Rute, die sich nicht so leicht im Astwerk verfängt. (weiterlesen…)

Der Graskarpfen - Fleißiger Krautfresser

Der Graskarpfen ist in der Lage, in kürzester Zeit große Mengen pflanzlicher Nahrung zu vertilgen. Aus diesem Grund ist er schon in vielen Gewässern eingesetzt worden - man hofft, mit seiner Hilfe des wuchernden Krautwuchses Herr zu werden.

Seinem Namen zum Trotz sieht der Graskarpfen eher aus wie ein Döbel; beide gehören zu den karpfenartigen Fischen (Cypriniden). Der Graskarpfen hat einen länglichen, zylindrischen Körper, der silber-bronze schimmert, und er besitzt große Schuppen.
Eigentlich kann man nur die Jungfische mit Döbeln verwechseln; doch Graskarpfen wachsen schnell heran. Im Zweifelsfall zählt man die Schuppen entlang der Seitenlinie - beim Graskarpfen sind es 43-45, beim Döbel 56-61. Alle Flossen sind sanft abgerundet, und die After- und die RÜckenflosse haben jeweils acht Slrahlen. Das große Maul ist breit und abgeflacht. (weiterlesen…)

Die Hase im Emsland

Die Hase, die sich windungsreich durch das mittlere Emsland schlängelt, bietet bei Haselünne gute Angelmöglichkeiten. Auch ihre Nebengewässer sind einen Angelausflug wert.

Befischen man gerne Fließgewässer mit Salmonidenbestand - oder sagt einem ein geruhsamer Ansitz an einem ruhigen Altarm oder Baggersee mehr zu? Wie auch immer, mit einer Gastkarte des ASV Haselünne werden einem alle Möglichkeiten geboten.
Machen wir doch zunächst einen Spaziergang am Haseufer entlang. Der 19 km lange Flusslauf zwischen Herzlake und Hamm, der mit der Gastkarte befischt werden darf, schlängelt sich mit zahlreichen vielverspechenden Kurven durch die reizvolle Landschaft. (weiterlesen…)

Trockenfliegen

Ein Ausflug in die Welt der künstlichen Fliegen. Diese beliebten Köder imitieren natürliche Vorbilder, nämlich frisch geschlüpfte Insekten oder Fliegen, die zur Eiablage auf das Wasser zurückkehren.

Die für den Fliegenfischer wichtigsten natürlichen Insekten heißen Ephemeroptera (Eintagsfliegen) und Trichoptera (Köcherfliegen). Eintagsfliegen haben aufgestellte Flügel, Köcherfliegen dagegen besitzen zwei haarige Flügelpaare. In Ruhestellung wirken die Flügel der Köcherfliege dachähnlich oder dreieckig.

Schwimmhaltung

Natürliche Fliegen mit aufgestellten Flügeln berühren die Wasseroberfläche immer nur mit den Beinen. Keine andere Körperpartie kommt mit dem Wasser in Berührung. Bei den meisten künstlichen Trockenfliegen wird diese Schwimmhaltung nachgeahmt. Gewöhnliche Trockenfliegen berühren das Wasser nur mit den Hechelspitzen und den Schwanzfibern - die Kopfhecheln müssen fest genug sein, um den Haken zu tragen. Manche Trockenfliegen liegen jedoch mit dem ganzen Körper auf der Wasserobertläche und sollen geschlüpfte und an die Wasseroberfläche aufsteigende Nymphen und Eintagsfliegenlarven imitieren.
Im zeitigen Frühjahr ernähren sich Forellen von Nymphen: das sind die Larven der noch nicht voll entwickelten Insekten, die im Wasser leben. Flussforellen ernähren sich hauptsächlich von schlüpfenden Eintags- und Köcherfliegen, während in stehenden Gewässern die Forellen neben Insekten auch häufig kleine Fische wie etwa Stichlinge und Barsche nehmen. (weiterlesen…)

Nassfliegen und Nymphen

Die meiste Nahrung nehmen Forellen zwischen Grund und Mittelwasser, sagen viele Fliegenexperten. Also hat man mit einer Fliege, die in dieser Zone gefischt wird, die besten Fangaussichten.

Fliegenmuster, die unter Wasser gefischt werden, lassen sich in die drei Abteilungen Nassfliegen, Nymphen und Streamer einteilen.
Echte Nassfliegen werden gewöhnlich an Haken der Größe 8-14 mit nach unten geborgenen Öhr gebunden. Sie sollen etwas Lebendiges und Fressbares andeuten, nicht jedoch exakt imitieren. Man bindet sie mit einem Hechelkragen, als “Palmer” (Die Hecheln ziehen sich am Körper entlang) oder mit Hecheln und Flügeln.
Nymphen ahmen wirbellose Wassertierchen nach. Man bindet sie ohne Beschwerung zum Fischen direkt unter der Wasseroberfläche oder bebleit zum Fischen in der Tiefe. Diese zweite technik funktioniert gut, wenn die Saison jung ist und die Fische am Grund nach Nahrung suchen.
Streamer sind größere Muster, teils über 10 cm lang. Sie stellen kleine Beutefischchen dar oder sollen die Neugier der Forelle wecken. (weiterlesen…)

Der Hasel, schnell wie ein Pfeil

Um diese kleinen, silbrigen Fische zu fangen, muss man schnell reagieren und flink anschlagen. Hasel fressen an der Wasseroberfläche treibende Insekten, deshalb müssen sie sich ihre Beute pfeilschnell schnappen.

Sie leben in Schulen zusammen und ihr Schuppenkleid ist silbern. Deshalb werden Hasel leicht mit Rotaugen oder Döbeln verwechselt. Hasel haben jedoch, im Gegensatz zu Rotaugen, gelbe Augen und einen schlankeren Körperbau. Hasel sind gewöhnlich kleiner als Rotaugen und Döbel, und ihre Rücken. und Afterflossen weisen konkave (nach innen gewölbte) Ränder auf. Beim Döbel sind diese Flossenränder konvex, also nach außen gebogen.

Hasel sind silbrig gefärbt und haben einen grauen oder dunkelgrünen Rücken. Kapitale Exemplare schimmern messingfarben und ihre Brust- und Afterflossen sind manchmal leicht rosa gefärbt. Aufgrund ihres schlanken Körperbaus können sie sich lange in der Hauptströmung des Flusses halten.

Hasel bevorzugen klare, schnellfliessende Flüsse und Bäche, am liebsten mit Kiesgrund. Sie behaupte sich erfolgreich in Forellengewässern, aber auch in großen Strömen, wie etwa in der Saale. Hin und wieder trifft man sie auch mal in stehenden Gewässern an, wenn ein Fluss gestaut wird und die Fischen keinen Weg aus dem Staubecken finden. Sie leben in großen Schwärmen, was ihnen ein gewissen Schutz vor Raubfischen bietet. Ältere, größere Exemplare bilden kleine GruppenIn Europa lebt der Hasel (abgesehen von Irland, Schottland und den südlichen Gebieten) von der Forellen- bis in die Barbenregion. In England heißen sie übrigens “Dart”, weil sie in Form und Schnelligkeit an die Pfeile des beliebten Pfeilwurfspiels erinnern. (weiterlesen…)

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