Aal-angeln am Tag

Das die beste Beißzeit für den Aal in den späten Abend- und frühen Morgen-Stunden liegt, dürfte den meisten bekannt sein. Am Tage verharrt der Aal meist in seinem Versteck und ist nur äusserst schwer aus diesem zu locken. Da kommt man mit Tauwurm oft nicht weit, ich experimentiere gerne, vor allem dann, wenn nichts geht und da bietet sich natürlich das Experimentieren mit dem Köder an. Vor allem wenn der Aal “bockig” ist ist es oftmals zu empfehlen sein Geschirr zu verfeinern und auch die Haken-Größe zu verringern. Schnell mal einen Haken der Größe 8-10 aus dem Angelkasten zaubern und nicht mehr mit Tauwurm-Riesen, sondern nur noch mit einem kleinen Tauwurmstück.

Der Aal ist am Tag schwer aus seinem Versteck zu locken


In der aktuellen Ausgabe der Angelwoche ist zu lesen, dass Aal-Spezialisten wissen was am besten ist, wenn der Aal nicht so will wie man es gerne hätte. In den Fällen wo kleine Köder gefragt sind, werden von den Spezis gerne mal Tebolarven verwendet. Da die Larven zu den Standartködern am Forellensee zählen, sind diese immer beim Angelhöker vorrätig. Die Tebos sind im Vergleich zu den Tauwürmern deutlich kleiner und riechen sehr intensiv und passen dazu noch sehr gut auf kleinere Haken. Ein maximal zwei Tebolarven sind vollkommen ausreichend. Auch hat sich als besonders effektiv erwiesen, die ganze Geschichte mal zu kombinieren, sprich eine Larve und ein Tauwurmstück. Eben genau weil die aale tagsüber in ihrem Versteck verharren, sind sie, wenn überhaupt, nur mit ordentlich “Duft” zu locken.
So zumindest empfielt es die “Angelwoche”, ich für meinen Teil habe es noch nicht getestet, werde es aber bestimmt bei nächster Gelegenheit tun.

Comments

  1. August 16th, 2006 | 12:58 am

    Alternativ solltest Du mal das Fleisch von Wollhandkrabben nehmen ! Und das beste : Da stehen nicht nur die Aale drauf sondern alle Räuber so das man sogar noch “Beifang” erwarten kann.

    Gruss
    Tino

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