Kinder fangen Unterschenkel statt Fisch

Zwei Kinder haben beim Angeln in Nordhorner Klukkerhafen im äußersten Südwesten Niedersachsens einen grausigen Fund gemacht.

So zogen die Kinder, als sie einen Biss vermuteten, mit dem Kescher einen menschlichen Unterschenkel aus dem Wasser. Nach Polizeiangaben, suchten anschließend Taucher das Hafenbecken nach weiteren Leichenteilen ab, jedoch ohne Erfolg.

Inzwischen wurde der Unterschenkel in der Rechtsmedizin Oldenburg untersucht. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Unterschenkel zu einem seit Mitte 2008 vermissten 80-jährigen Mann gehöre. Genaueres soll nun eine DNA-Untersuchung ergeben. Erste Ergebnisse sollen kommende Woche vorliegen.

Jever: Fischwilderei am Moorwarfer See

Bereits am 05. und 12. September 2009 wurden am nordöstlichen Ufer des Moorwarfer Sees in Moorwarfen selbstgebaute Angelgeräte aufgefunden, die dort positioniert waren.

Dabei handelt es sich jeweils um eine Angelrolle, die mit einfachen Klebeband an einem 30 cm langen angespitzten Stück Baustahl befestigt wurde. Beide Rollen sind für Linkshänder hergerichtet worden. Am 5. September war ein 44 cm langer verendeter Zander am Haken des Angelgeräts.

Wie die örtliche Polizei mitteilte, wurden Ermittlungen wegen Tierquälerei und Fischwilderei eingeleitet. Wer Hinweise zu den selbstgebauten Angelgeräten bzw. zu den Tätern geben kann, wird gebeten die Polizei in Jever unter 04461/9211-0 anzurufen. (Bild: Polizeiinspektion Wilhelmshaven / Friesland)

69-jähriger Angler ertrinkt im Rhein

Am vergangenen Samstag (13. Juni) wurde für einen 69 Jahre alten Angler eine nächtliche Angeltour zu Verhängnis. Im südbadischen Rheinfelden (Kreis Lörrach) ist der Angler in der Nacht zum Samstag an einem Hang ausgerutscht und in der Rhein gestürzt.
Ein Angelkollege wollte zur Hilfe eilen, doch der 69-Jährige wurde von der Strömung mitgerissen. Der Mann war mit zwei Bekanten auf der nächtlichen Angeltour gewesen. Eine umfangreiche Suche blieb ohne Erfolg. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurde die Suche zunächst eingestellt.

Angler zieht statt Fisch Leiche aus dem Rhein

Eigentlich wollte am vergangenen Wochenende ein 20 Jahre alter Angler mit seiner Freundin am Rhein in Langel nur was fürs Mittagessen fangen. Doch was sie dann etwa zwei Meter vom Ufer entfernt im Wasser trieben sahen, ließ den Appetit auf Fisch sofort vergehen.

Im Rhein trieb kopfüber eine männliche Leiche, die abzutreiben drohte. Kurzerhand nahm der 20-Jährige seine “Zenith Shakespeare” und sicherte den Leichnam mit einem gezielten Wurf. “Ich wusste zuerst nicht, was das sein könnte. Dann habe ich aber die Kleidung erkannt und gesehen, was das war“, sagte der Mann, der schon sein halbes Leben angelt.

Die herbeigerufene Polizei barg den Toten. “Der Leichnam war schon voller Algen und Muscheln. Seine beiden Beine waren wohl gebrochen, vom Gesicht konnte man nichts mehr erkennen“, erklärte der Angler.

Ob der Tote einem Verbrechen oder Unfall zum Opfer fiel oder Selbstmord begann, ist noch nicht bekannt. Derzeit befindet sich die Leiche des Unbekannten in der Gerichtsmedizin zu näheren Untersuchungen.

Bild: Dagmar Zechel/Pixelio

‘AnJa – Angeln & Jagen’ zum 10. Mal in Neumünster

Wie in jedem Jahr findet auch in diesem Jahr wieder die beliebte Messe ‘AnJa – Angeln & Jagen’ in den Holstenhallen Neumünster statt. Dieses Jahr gibt es zudem ein Jubiläum zu feiern: Die Messe findet nämlich schon zum insgesamt zehnten Mal statt.

Vom 20.–22. März 2009 stellen uns die etwa 80 Aussteller auf rund 6000 qm wieder alle möglichen Neuheiten für Angler, Jäger und Naturfreunde vor. Neben den Neuheiten finden auch Sonderschauen statt. Unter anderem mit dabei: Antike Angelgeräte, Fliegenbinden, Fliegenfischen, Beizjagd, Schießstand und vieles mehr.

Die Messe ist an allen drei Tagen von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die offizielle Eröffnungsveranstaltung findet am Freitag um 11.00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 6.- €, ermäßigt 4.- € und für Jugendliche 3.- €. Kinder unter zwölf Jahren haben freien Eintritt. Nähere Informationen gibt es unter: www.angelnundjagen.com/

Abwrackprämie auf alte Ruten und Rollen

Was für alte Autos gilt, ist nun auch für die alten Ruten und Rollen zu bekommen. Dies kam eben per Mail von www.anglermeister.de. Bis zum 6. März kann man nun bei dem eben genannten Onlineshop seine alte Ausrüstung in Zahlung geben, zumindest die alte Rute oder die alte Rolle. Voraussetzung dafür ist natürlich der Kauf einer neuen Angelrute, Angelrolle im Wert von 25 Euro. 10 Euro bekommt man gutgeschrieben, oder anders man bekommt seine neue Rute oder die neue Rolle 10 Euro günstiger. Na dann mal los, ich brauche derzeit nichts und hätte auch nichts abzuwracken.

Anglerbörse Rendsburg - Nordmarkhalle

Das Jahr ist noch nicht alt und da steht uns die erste Angelbörse in Rendsburgs Nordmakhalle vor der Tür. Am 07. und 08. Februar 2009 läutet die Norddeutsche Anglerbörse die Saison ein.

Mit von der Partie ist das Meeres-Team Eisele, welches in der oberen Halle anzutreffen ist. Zu den Ausstellern gesellen sich unter anderem Elchferien, MD-Reisedienst, Hvide-Sande, DinTur und Fjord-Line. An beiden Tagen findet ein großer Flohmarkt statt.

Gegen Vorlage eines Messeflyers erhält der Angler 10% Rabatt bei Kalles Angelshop auf alle Meeres-Artikel und beim Angelspezi Lurup auf alle Iron Claw Raubfischprodukte.

Übrigens feiert die Anglerbörse indiesem Jahr ihren 11. Geburtstag.

Haken für die Meeresangelei

Die beste Rute, die beste Rolle und die beste Leine sind nur so viel wert, wie der Haken. Das gilt besonders für die Meeresangelei. Moderne Haken haben bei uns stark an Beliebtheit gewonnen.

Die goldene Regel heißt, Größe und Art des Hakens muss Größe und Art des Fisches und Größe und Art des Köders angepasst werden. Denn: Mit einem kleinen dünndrahtigen Haken kann man keinen Hai landen, während auch der gierigste Plattfisch nicht in der Lage ist, den extragroßen Haihaken zu schlucken.
Trotzdem nehmen auch erfahrene Angler zu oft falsche Haken. Sie fangen zwar Fische, aber sie würden mehr fangen, wenn sie mehr Gedanken auf die Wahl des Hakens verwendeten. (weiterlesen…)

Zwei Angler im Hamburger Hafen ertrunken

Am späten Samstagabend (20.09.) sind zwei Angler im Hamburger Hafen ertrunken. Wie die Polizei am heutigen Sonntag mitteilte, war ein 54-Jähriger Mann gemeinsam mit seinem 57 Jahre Bekannten und dessen 32 Jahre alten Sohn am Querkanal zwischen Reiherstieg und Steinwerder Hafen angeln. Als der 57-Jährige einen Eimer mit Wasser aus dem Kanal ziehen wollte, verlor er den Halt und fiel ins Wasser. Da der Mann nicht schwimmen konnte, sprang sein Freund hinterher. Auch er ging kurz darauf unter. Der Sohn verständigte umgehend die Feuerwehr und holte einen weiteren Mann zu Hilfe. Dieser konnte den 54-Jährigen an Ufer zurückziehen, jedoch blieben Wiederbelebungsversuche erfolglos. Von dem anderen Mann fehlt bislang jede Spur.

Inzwischen wurde die Suche eingestellt.
Wir haben keine Hoffnung mehr, dass wir ihn lebend finden“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Aus diesem Grund habe man die Suche nach dem Mann eingestellt. Die zu durchsuchende Fläche sei einfach zu groß. “Irgendwann wird er an der Oberfläche auftauchen, dann holen wir ihn raus“, so der Sprecher weiter. Der Sohn, der das Drama miterleben musste, wurde von einem Notfallseelsorger betreut.

Schweiz verbietet “Catch & Release” beim Angeln

Ab dem 1. September 2008 tritt im Nachbarland Schweiz eine neue Tierschutzverordnung in Kraft. Diese besagt nun, dass Angler wie auch bei uns einen Kurs zum humanen Fischfang absolvieren müssen. Weiterhin muss der gefangene Fisch sofort mit einem Schlag mit einem stumpfen Gegenstand getötet werden.
Ebenso ist die Verwendung von lebenden Köderfisch sowie Widerhaken nur noch in ganz wenigen Ausnahmen erlaubt.
Zwar wird nicht explizit auf “Catch & Release”, also Fangen und Zurücksetzen, eingegangen, doch gibt die neue Verordnung vor, dass Fische nicht mehr gefangen werden dürfen, um sie anschließend wieder zurückzusetzen.
Nicht minder interessant ist, dass der Beschluss vom Schweizer Parlament bereits 2005 gefasst wurde, doch man benötigte über drei Jahre, um an den Details zu feilen. Von der Neuverordnung werden rund 275.000 schweizerische Angler betroffen sein. Zudem bleibt abzuwarten, wie es sich auf die derzeit noch guten Fischbestände in der Schweiz auswirken wird.
All diejenigen Angler, die nachweislich in den letzten vier Jahren mindestens ein Monats- oder Jahrespatent gelöst haben, fallen unter die Übergangsregelung. Diese besagt, dass sie den Sachkundeausweis prüfungsfrei erhalten. Alle anderen müssen ab 2009 einen Kurs besuchen und den selbstverständlich erfolgreich abschließen.

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