Angeln auf Karpfen – Teil 2
Laufbleimontage
Die Laufbleimontage ist beim Karpfenangeln wohl am weitesten verbreitet. Der Aufbau ist eigentlich recht simpel. Man fährt mit der Hauptschnur durch ein Inlineblei oder durch die Öse am Birnenblei. Dann zieht man eine Gummiperle auf die Schnur und knotet einen Wirbel an. In dieses hängt man einen Karpfenhaken ein. Das war es eigentlich schon.
Das Blei ist also auf der Hauptschnur frei beweglich. Beim Biss eines Karpfen kann dieser ohne Widerstand mit dem Köder wegschwimmen da das Blei auf dem Gewässergrund liegen bleibt und nur die Schnur durch das Blei läuft. Dadurch spürt der Karpfen keinen Widerstand und spuckt den Köder nicht wieder aus. Das Gewicht des Bleies kann man nach seinen Vorlieben wählen. Man sollte einfach experimentieren mit welchem Gewicht man am besten werfen kann. Zu empfehlen ist ein Gewicht von 20-80 Gramm. (weiterlesen…)


Kommentare(2)
Nach zwei Jahren ohne Angeln ist es in diesem Jahr für mich wieder soweit, ich werde mich mal wieder an ein Gewässer setzen. Zwei lange Jahre habe ich immer fleißig meinen Beitrag gezahlt und bin nicht einmal dazu gekommen, diesen auch nur annähernd zu nutzen. Nun wird alles anders! Fischereiabgabe von 10,- Euro gezahlt, Betrag nebst Strafgeld von 72,- Euro auch und es kann eigentlich losgehen. Zur Info: Strafgeld ist zu zahlen wenn man nicht an den Arbeitseinheiten teilnimmt.
Durch Nordwürttemberg fließt die Jagst. Wer sich näher mit ihr beschäftigt, wird belohnt, denn sie ist ein reiches Barbengewässer. Wie ein Aal windet sich dieser schöne Fluss und hat auch den Hecht- und Salmonidenfischern einiges zu bieten.
Anfüttern ist der Schlüssel zum Erfolg: Das lockt die Fische an und lässt sie nicht mehr fort. Doch wenn sie absolut nicht den Weg zum Haken finden wollen, kann ein Swimfeeder – ein Futterkörbchen – helfen.
Das Fischen mit der Trockenfliege läuft häufig darauf hinaus, dass man ständig die Taktik wechselt, um scheue Fische zu verführen. Die Probleme, die sich gerade bei der Forelle stellen, machen einen Teil des besonderen Reizes dieser Angelart aus.
