Auf Zander angeln

Nach zwei Jahren ohne Angeln ist es in diesem Jahr für mich wieder soweit, ich werde mich mal wieder an ein Gewässer setzen. Zwei lange Jahre habe ich immer fleißig meinen Beitrag gezahlt und bin nicht einmal dazu gekommen, diesen auch nur annähernd zu nutzen. Nun wird alles anders! Fischereiabgabe von 10,- Euro gezahlt, Betrag nebst Strafgeld von 72,- Euro auch und es kann eigentlich losgehen. Zur Info: Strafgeld ist zu zahlen wenn man nicht an den Arbeitseinheiten teilnimmt.
In meinen Angelgewässer, dem Nord-Ostsee-Kanal und der Eider ist dem Zander eine Schonzeit angedacht, die natürlich zu beachten ist. Am 16. Mai kann der Stachelritter in der Eider und im Kanal ab dem 01. Juni befischt werden. Sicher ist das Ende der Schonzeit nicht generell überall gleich, also erst informieren bevor man loslegt! (weiterlesen…)

Angeln an der Jagst

Durch Nordwürttemberg fließt die Jagst. Wer sich näher mit ihr beschäftigt, wird belohnt, denn sie ist ein reiches Barbengewässer. Wie ein Aal windet sich dieser schöne Fluss und hat auch den Hecht- und Salmonidenfischern einiges zu bieten.

Unsere Vorstellung der Jagst beginnt an ihrem Unterlauf bei Crailsheim. Bei der sogenannten Schiedmühle befindet sich einer der beliebtesten Angelplätze der einheimischen Angler. Neulinge werden erst argwöhnisch beäugt, aber wer Angelkameraden ein fröhliches Petri-Heil entgegnet, den akzeptieren die verschlossenen Schwaben schnell. Wer dabei an einen auskunftfreudigen Angler gerät, erfährt dann unter Umständen sogar, dass sich der zwölf Kilometer lange Abschnitt zwischen Schiedmühle und der unteren Angelgrenze beim Wehr an der Heldenmühle hervorragend für die Raubfischangelei eignet. Hechte sind die Hauptbeute, Köderfisch- oder Spinnangelei gelten als ebenbürtig, was die Fangresultate angeht. Als toter Köderfisch kommt am häufigsten ein handlanges Rotauge oder eine Rotfeder an den Haken. (weiterlesen…)

Fischen mit Swimfeeder - Futterkorb

Anfüttern ist der Schlüssel zum Erfolg: Das lockt die Fische an und lässt sie nicht mehr fort. Doch wenn sie absolut nicht den Weg zum Haken finden wollen, kann ein Swimfeeder - ein Futterkörbchen - helfen.

Das Angeln mit dem Swimfeeder hat sich schon länger auch in Mitteleuropa durchgesetzt. Es gilt heute als die erfolgreichste Grundangelmethode. Wer gleichmäßig gut fangen möchte, muss an seinem Angelplatz unbedingt anfüttern. Viele Anfänger machen den Fehler, bei Tagesanbruch lediglich ein einziges Mal anzufüttern. Mit einem Swimfeeder jedoch kann man an der Angelstelle konstant anfüttern und die Fische direkt zum Hakenköder locken.

Arten von Swimfeedern

Ein Swimfeeder ist nichts anderes als ein Plastikröhrchen mit Löchern, manchmal auch ein Drahtgeflecht oder ein Plastikrähmchen. Es kann offen oder an bei den Enden geschlossen sein und gibt das Futter ganz allmählich ans Wasser ab (z. B. Grundköder oder Maden). Der Name Swimfeeder kommt aus dem Englischen von swim (Angelplatz) und to feed (füttern). (weiterlesen…)

Mit der Trockenfliege an Flüssen angeln

Das Fischen mit der Trockenfliege läuft häufig darauf hinaus, dass man ständig die Taktik wechselt, um scheue Fische zu verführen. Die Probleme, die sich gerade bei der Forelle stellen, machen einen Teil des besonderen Reizes dieser Angelart aus.

Forellen kommen häufig an die Wasseroberfläche, um frisch geschlüpfte Wasserinsekten oder weibliche Fliegen zu fressen, die zur Eiablage ans Wasser zurückkehren. Auch Landfliegen und andere Insekten werden im Laufe des Sommers zu wichtigen Nahrungsquellen. Die besten Chancen, eine auf Nahrungssuche befindliche forelle zu fangen, hat man, wenn man ihr eine Imitation der Fliegenart vorsetzt, die sie gerade frisst. Wasser und Flussufer geben Hinweise darauf. (weiterlesen…)

Angeln mit der Stippe

Beim Stippfischen sind es die einfachen Dinge, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Doch gerade diese werden häufig übersehen, nicht nur vom Anfänger, manchmal auch vom erfahrenen Angler.
Zwei Arten von Kopfruten unterscheidet man beim Stippfischen: die lange unberingte Kopfrute für größere Weißfischarten (bis 15,5 m) und die kurze Stipprute (3-4 m) zum Fang kleiner Schwarmfische.
Da die langen Kopfruten zu den teuersten Angelgeräten Überhaupt zählen, sollte man sich vor einer Anschaffung einige Gedanken Über das Wie und Wann des Einsatzes machen.

Kurze Stippruten
Eine gute kurze Stipprute sollte eine feine eingesetzte Vollkohlefaserspitze haben. Diese ermöglicht das Fischen mit besonders feiner Schnur, die unmittelbar an der Rutenspitze befestigt wird.
Der Einsatz solcher kurzen Ruten lohnt sich nur, wenn sich viele kleine Fische im unmittelbaren Uferbereich (bis 5 m) aufhalten. Die verwendete Montage sollte 30 cm kürzer sein als die Rute. Gehakte Fische können so direkt in die freie Hand des Anglers geschwungen werden. Darin sind die kurzen Stippruten allen beringten Rollenruten Überlegen.
Beim Fischen zeigt sich ein weiterer Vorteil: die gute Kontrolle der Montage, sofern das Wasser nicht zu tief und die Strömung nicht zu stark ist. In langsam fließenden Gewässern kann man damit in einer Entfernung von 3-4 m vom Ufer und einer Tiefe bis 2 eine 2-3 m lange Drift kontrolliert abfischen. Bei starker Strömung würde sich die fischbare Drift zu sehr verkürzen, da Blei und Köder eine gewisse Zeit zum Absinken benötigen. (weiterlesen…)

Angeln mit der Laufpose

Viele Angler probieren die Laufpose aus, verheddern die Montage und versuchen es nie wieder. Doch wer korrekt mit der Laufpose fischt, hat im tiefen Wasser eine leichte Arbeit.

Schwere Laufposen werden auf Hecht oder Aal gern gefischt. Bei einer feststehenden Pose wird, wenn man in tiefen Gewässern angelt, der Abstand von Haken zum Schwimmer so groß, dass das Auswerfen einige Schwierigkeiten bereitet: bei noch tieferen Gewässern ist es unmöglich.

Wie die Laufpose funktioniert

Eine Laufpose gleitet auf der Schnur. Die Schnur läuft durch ein oder zwei Ösen, je nach Gewässertyp. Man benutzt Posen mit nur einer Öse am unteren Ende für das Fischen in stehenden oder langsam fließenden Gewässern. Bei stärkerer Strömung wird die Schnur durch zwei Ösen geführt: eine am unteren Ende, eine am oberen. Posen mit Schnurinnenführung haben Nachteile beim Fischen in der Strömung.
Wenn man wirft, hängt die Laufpose über dem Blei ein paar Ellen über dem Haken. Im Wasser zieht das Blei die Schnur durch die Öse(n), bis die Pose steht. Gestoppt wird die Pose durch einen Stopperknoten, den man in der gewünschten Angeltiefe auf der Hauptschnur befestigt.
Es ist falsch, Laufposen erst dann zu verwenden, wenn die Wassertiefe größer ist als die Rutenlänge. Hier gilt die altbewährte Regel: Je handlicher und unkomplizierter die Montage, desto besser kann man fischen. Also: Bei einer Angeltiefe von 3 m oder mehr sollten man zur Laufpose greifen. (weiterlesen…)

Der Swimfeeder - Futterkorb

Der Swimfeeder (Futterkorb) wird für alle Fischarten in allen Gewässern eingesetzt. Mit ihm kann man in der Distanz genau anfüttern und zu großen Fängen kommen.

Der Swimfeeder ist ein Körbchen, das mit Lockfutter gefüllt ist und seinen Inhalt langsam freigibt. Der Futterkorb ist meist mit Blei beschwert, damit er schnell sinkt und nicht von der Strömung weggetragen wird. Man kann ihn mit denselben Ködern füllen, die man am Angelhaken verwendet. Weil der Swimfeeder nahe am Haken sitzt. ist das Lockfutter immer in unmittelbarer Nähe. Das ist vor allem beim Angeln in tiefen Gewässern und schnell fließenden Flüssen von Vorteil. Dort ist es schwer. sicherzustellen, dass Köder und loses Lockfutter an derselben Stelle ankommen. (weiterlesen…)

Was die Maulform eines Fisches verrät

Wer sich das Maul eines Fisches näher ansieht, kann an der Form feststellen, ob ein Fisch seine Nahrung am Grund sucht, ob er mittlere Wassertiefen bevorzugt oder an der Oberfläche frisst. So kann der Angler den Köder an der richtigen Stelle platzieren.

Ein Blick auf das Fischmaul genügt oft schon, um einiges über die Fress- und Lebensgewohnheiten eines Fisches aussagen zu können. Der Winkel, in dem der Mund zum Kopf steht, das Vorhandensein von Barteln an den Lippen, Form und Anzahl der Zähne, ja selbst die Größe des Mauls gibt Aufschluss über die Fressgewohnheiten und die bevorzugte Nahrung des Fisches. All dies liefert dem Angler die nötigen Hinweise, damit er seinen Köder erfolgreich an den Fisch bringen kann.

Oberfläche oder Boden (weiterlesen…)

Tipps zum Angeln auf Karpfen

Karpfen sind schlau, sie erreichen beachtliche Gewichte und sind starke Kämpfer - so überrascht es nicht, dass der Karpfen zu den beliebtesten Fischen bei den Anglern gehört. Hier einige Methoden, mit denen kapitale Karpfen gefangen werden.

Spiegel- und Lederkarpfen sind Variationen des Schuppenkarpfens (Cyprinus carpio). Die Karausche (Carassius carassius) gehört zu einer eigenen Spezies, die in der großen Familie der Karpfen versammelt ist (genau wie Rotaugen, Brassen und Schleie). Der Karpfen erreicht Gewichte von mehr als 23 kg (50 lb). Doch welche Größe er auch hat, er gehört zu den interessantesten Angelfischen.

Wo findet man Karpfen?

Anfänger sollten an Gewässern ihr Glück versuchen, wo es viele Karpfen gibt und Bisse (Runs) nicht zu selten sind. Wo man solche Gewässer findet, verraten Angelgerätehändler und Angelkollegen. Erfahrene Karpfenangler gehen lieber an Gewässer, wo es weniger, aber größere Exemplare gibt. Um solche kapitale Karpfen zu fangen, braucht man Stunden der Vorbereitung und des Wartens.
Nur wenige Spezialisten verraten allerdings Gewässertips. Im allgemeinen besteht in Seen die größere Chance, kapitale Karpfen zu fangen. Kanäle und Flüsse werden von Karpfenanglern vernachlässigt. Nur wenige Karpfen in diesen Gewässern wurden bisher gefangen - hier hat man oft noch mit sehr einfachen Methoden und Ködern Erfolg.

Wo steht der Fisch? (weiterlesen…)

Mit Kunst-Köder auf Hecht

Viele Angler wissen gar nicht, wie erfolgreich sich mit der Spinnangel Hechte fangen lassen. Veraltete Vorstellungen halten sich hartnäckig. Zwar stimmt es, dass mit Spinnködern gefangene Fische im Durchschnitt kleiner sind als andere. Andererseits fängt man auch viele große Fische mit der Spinnangel und man fängt damit vor allem mehr Fische. So wurden vor einiger Zeit in Deutschland vier der fünf größten Hechte in einer Saison mit künstlichen Ködern gefangen! Und wenn auch die Spinnangelei im Sommer und Herbst sicher am erfolgreichsten ist, bringt sie selbst im Winter gute Ergebnisse.
Zum Uferangeln eignet sich eine Rute von ca. 2,70 m Länge. Damit lassen sich zwei Probleme des Hechtangelns - was die Länge der Rute betrifft - miteinander vereinen: Einerseits gehören Schilf und Binsen nun einmal zum Wasser dazu; die Rute sollte also schon 2,70 m lang sein, damit man den Uferbewuchs überbrücken kann. Andererseits erfordern überhängende Bäume eine kurze Rute, die sich nicht so leicht im Astwerk verfängt. (weiterlesen…)

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