Angler lassen ihren Müll am Wasser

Gestern war ich mal an meinen Angelgewässern unterwegs, um zu gucken, was so los ist am Wasser. Angefangen hat meine “Rundreise” am Forellensee in Brekendorf. Ich hatte meine Frau mit und so bin ich nicht nur zu den einzelnen Anglern gegangen um ein wenig klugzuschnacken, sondern wir haben gemeinsam eine Runde um den See gedreht…ich weiss ich weiss…es ist kein Riesensee, aber für meine Verhältnisse war es ein netter Spaziergang :-) .
Nichts desto Trotz sah es am Ufer aus, wie es sicherlich bei keinem Angler zu Hause unterm Sofa aussieht. Ich finde es eine Riesensauerei, wenn die vermeintlichen Angler den Angelplatz als Müllhalde nutzen. Man kann schon mal eine Köderdose “vergessen”, aber Tetrapacks, Bierflaschen, Selterflaschen, Zigarettenschachteln, Brotpapier, Grillfleischverpackungen, Flachmänner und und und überschreitet schon die Grenze zur Umweltverschmutzung!
Nun gut, man könnte jetzt sagen, dass es doch den Angelseebetreiber gibt, der schon dafür sorgen wird, dass sein See und vor allem der Uferbereich sauber ist. Aber genau darum geht es nicht! Jeder Angler sollte seinen Angelplatz so verlassen, wie er ihn vorfinden möchte.
Allerdings wunderte ich mich schon, dass es so dermaßen verdreckt war und man auch erkennen konnte, dass der Müll schon recht lange dort liegt und dass der Betreiber nicht mal dafür gesorgt hatte, den Müll zu entsorgen. Auch lag am Ufer ein toter Aal und eine tote Forelle, macht auch kein guten Eindruck.
Also Jungs, hinterlasst euren Angelplatz ordentlich, nicht nur den am Forellensee…überall!!

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28. Heringstage Kappeln

Sollte jemand noch nichts vorhaben über das Himmelfahrts-Wochenende, dem kann ich die 28. Heringstage in Kappeln empfehlen. Wie in jedem Jahr zur selben Zeit ist überall was los. Von Bierständen, Wurst und Fischbuden, bis hin zu Liveveranstaltungen verschiedenster Art.


Das genaue Programm der 28. Heringstage, die vom 24. 05.-28.05. gehen, gibt es hier

Heute gibt es Hering

Heute gibt es gebratenen Hering, gefangen in Kappeln, mit Bratkartoffeln, falls es hier jemanden interessiert :-)

Kein “Bock” zum Angeln…

…stimmt gar nicht, mir juckt es in den Fingern wie verrückt. Eigentlich hatte ich für heute einen Angeltag am NOK geplant, nur bei dem Wetter habe ich einfach keinen Bock.
Regen ist kein Thema, nur der Sturm der sich über Nacht hier breit gemacht hat, geht mir gelinde gesagt auf den Sack.
Ich hatte gestern alles schon soweit vorbereitet, war bei meinem Angelhöker, mein Auto gepackt und hatte vorm zu Bett gehen die Kaffeemaschine geladen. Dann wache ich heute früh auf und höre schon den Wind pfeifen, ich guckte kurz aus dem Fenster und legte mich dann wieder kommentarlos in die Kiste.
Nun muss ich morgen arbeiten und hoffe auf den Donnerstag oder Freitag :-(

Mal wieder nichts am Forellensee

Gestern hatte ich mich mal wieder zum Forellensee aufgemacht. Sechs Stunden war ich dort und hatte ganze drei Bisse. Ich kann mich nicht daran erinnern jemals so hilflos beim Angeln gewesen zu sein. Dabei kann man mir nicht nachsagen, dass ich nichts versucht hatte. Hier mal eine kleine Auflistung: Grundmontage, Sbirolino-Montage (Schlepp- und Posenmontage) selbsverständlich alle möglichen Tiefen getestet….nix. Als Köder hatte ich so ziemlich alles was ich so im Kasten dabei hatte.
In den sechs Stunden die ich dort war, ging bei den anderen Anglern auch nichts (was mich doch sehr beruhigte), ausser ein Junge gegenüber am See, der fing immerhin eine gute Forelle und zur Krönung einen sehr guten Aal.
Das wars fürs erste, nächste Woche gehe ich am Abend mal auf Aal an der Eider.

Endlich Hering

Ich hatte mir gestern fest vorgenommen, auf Hering zu gehen und vor allem auch mal welchen zu fangen. Nachdem mein Nachtdienst um 8:00 Uhr beendet war, bin ich entlang des Nord-Ostsee-Kanals nach Hause gefahren. Ehrlich gesagt hatte ich gehofft, dass evtl. der Hering in Rendsburg angelangt ist und ich nicht nach Eckernförde fahren muss. Leider war kein einziger Angler am Kanal und ich fand mich letztendlich damit ab, doch nach Eckernförde zu fahren.

Auch in Eckernförde ging nichts in Sachen Hering, also ab nach Kappeln


Leider war in Eckernförde auch nichts los und es blieb mir nur noch Kappeln. Nicht das jemand denkt, ich finde Kappeln nicht gut, im Gegenteil nur ist es von Büdelsdorf doch etwas weit. Aber mir war gestern alles egal und am Ende hatte ich 128 Km auf der Uhr und es kam mir die Frage auf ob es am Ende nicht billiger gewesen wäre, mir Hering beim Fischer zu kaufen, vor allem wenn man bedenkt, dass ich vor einiger Zeit schon Mal in Kappeln war und am Ende nur Bilder für meinen Blog mit nach Hause gebracht hatte.
Es war nicht die Hölle los in Kappeln, aber 72 Heringe in knapp 2,5 Stunden sind ganz gut finde ich


Ich hatte mir ein stilles Plätzchen in der Nähe der “Pipilotta” ausgesucht und fing um 13:00 an, meine Montage in die Schlei zu werfen. Was wirklich nervig war, war der Wind der aus halbrechts mir immer einen schönen Bogen in die Schnur blies. Kurze Zeit später gesellten sich zwei nette Herren an meine Seite und es wurde etwas enger, aber wir sind nur einmal in “Tüddel” gekommen.
Man hatte etwas Platz beim Heringsangeln, was nicht immer so ist


Ab und an legte ich mal eine kleine Zigarettenpause ein und die machte ich auch gegen viertel nach drei. Eigentlich wollte ich um 15:30 wieder Richtung Heimat fahren, ich schickte meiner Frau noch eine SMS, dass ich doch erst gegen 16:00 Uhr losfahren wollte. Nachdem ich die Zigarettenpause beendet hatte, wollte ich wieder auswerfen, die Betonung liegt hier auf wollte. Beim ersten Wurf erntete ich eine nette Perücke und der Angeltag war beendet. Ich war echt sauer, es war eine unmögliche Perücke und mir blieb nur das Abschneiden übrig. Die Schlaufe kam aus einer der unteren Lagen und es war mir unmöglich die Schlaufe herauszuziehen.
Wäre ich bloß vorher nach Hause gefahren :-)


Danach hatte ich keine Lust mehr und bin nach Hause gefahren.
Mit meiner Ausbeute war ich mehr als zufrieden, 72 Heringe in gut 2,5 Stunden waren schon ganz ordentlich. Wer noch Hering in Kappeln angeln möchte sollte sich allerdings beeilen, die nette Dame im Angelshop sagte mir gestern, dass mit Glück nächste Woche noch was gehen soll und dann der Hering abwandern wird.

Aale kennen den Ärmel-Kanal nicht

In der “Angelwoche” ist zu lesen, dass die Aale den Ärmel-Kanal nicht kennen sollen. Grund dafür soll sein, dass die britischen Inseln einst mit dem europäischen Festland verbunden waren. Weil die Aale auf ihren Laich-Zug von den nördlichen mitteleuropäischen Gewässern in die Sargassosee im Atlantik niemals den kurzen Weg durch den Ärmel-Kanal nehmen und stattdessen den längeren Weg um England herum nehmen, geht man davon aus, dass die Aale den Kanal nicht kennen. Forscher folgern, dass die Aale instinktiv dem Weg ihrer Urahnen folgen, die schon Jahrmillionen immer um England herumschwimmen mussten, weil der Ärmel-Kanal nich gar nicht existierte.

Der Aal kennt den Ärmel-Kanal nicht. Stattdessen wählt er, auf seinem Laich-Zug in die Sargassosee, den längeren weg um England herum


Tja, wie bringt man ihm nun den Weg durch den Ärmel-Kanal bei? Ein Navigationssystem bring wohl nicht viel :-)

Unterschriftenaktion gegen den Kormoran

Gerade der vergangene harte Winter mit den sehr heftigen Frostperioden, hat die Kormorane gezwungen, die zugefrorenen Seen zu verlassen und auf die Fließgewässer auszuweichen. Aus fast allen Bundesländern, besonders aber aus Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg, gab es mehrfach Meldungen über teilweise extreme Kormoran-Einfälle.
Das der Kormoran längst nicht mehr zu einer bedrohten Art gehört, dürfte den meissten wohl bekannt sein. Inzwischen wurde der Kormoran auch von der Roten Liste der bedrohten Arten gestrichen. Was sich nun als Problem darstellt ist das Bejagungsverbot, welches schon seit 1977 anhält. Dieses Bejagungsverbot besagt, dass der Kormoran, wenn überhaupt, nur in Ausnahmefällen und unter sehr strengen Auflagen bejagd werden darf.

Darf seit 1977 nicht mehr bejagd werden, der Kormoran


Die Kormoran-Schwärme weichen besonders im Winter auf die kleineren Fließgewässer aus um dort Äschen, Forellen und, wenn vorhanden, junge Lachse und Huchen sowie Kleinfischarten (Koppen, Bachschmerlen) zu jagen allesamt Fische die inzwischen verschiedenen Gefährdungsstufen bis hin zu “Vom Aussterben bedroht” der Roten Liste geführt werden!
Da die Kormorane in Gruppen jagen, sind die Folgen für die Fischbestände dramatisch, die Jagd-Gruppen bestehen aus bis zu 50 Tieren. Bedenkt man, dass der Kormoran aufgrund seines hohen Energiebedarfs täglich mindestens 400 Gramm Fisch benötigt, kann man sich ausrechnen, wieviel Gramm ein solch großer Schwarm am Tag vernichtet.
In der Roten Liste ist nachzulesen:

“Nach unseren Analysen gelten 52 Arten im Sinne der vorstehenden Ausführungen als ausgestorben oder gefährdet, das sind 74 Prozent der sich regelmäßig in heimischen Binnengewässern fortpßanzenden Rundmäuler und Fische. Ordnet man die aktuell gefährdeten Arten Hauptlebensraumtypen zu, so zeigt sich der Schwerpunkt der Gefährdung im Bereich der Fließgewässer.”

Das es dringend von Nöten ist etwas zu tun, versteht sich von selbst.
Aus diesem Grund hat die Zeitschrift Fliegen Fischen und das Magazin Jäger Anfang März eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen, der sich auch die bekannteste aller Anglerzeitschriften, Blinker angeschlossen hat.

Gemeinsam fordern wir, dass der Kormoran in das Bundesjagdgesetz, § 2 (1) “Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen”, aufgenommen wird und eine Jagdzeit für diese Art bestimmt wird.

Hier kann man die Unterschriftenaktion im PDF-Format runterladen.

Via: Blinker

Angelprüfung auf CD

Ich bin eben beim “Googlen” mal auf eine Seite gestossen, die die Fischereiprüfung auf CD vertreibt. Diese CD wird sogar von Rute&Rolle empfohlen und kostet 29,95 Euro plus Versandkosten. Ich will jetzt keine Werbung für das Produkt machen, vielmehr frage ich mich, ist solch eine Investition überhaupt nötig?
Der Unterricht der einem auf die Prüfung vorbereitet, ist meiner Meinung nach vollkommen ausreichend. Es kann natürlich sein, dass der ein oder andere zukünftige Angler, keinen “Bock” auf die Abende hat, wo einem vielleicht auch mal langweiliges erzählt wird und man sich mit der CD die Unterrichtsstunden ersparen möchte.
Selbstverständlich ist die Fischereiprüfung kein Selbstgänger, aber wer sich intensiv mit den Fragebögen beschäftigt, kann meiner Meinung nach die Prüfung ohne die CD schaffen und somit die 29,95 Euro für seine erste Angelausrüstung bei Aldi oder Lidl ausgeben :-) .

Das Wetter hindert am Angeln

Letzten Mittwoch war ich mal bei meinem Angelverein um die Jahresbeiträge zu bezahlen und die Fangbücher abzugeben. 99 Euro musste ich auf den Tisch legen, für die Eider und Sorge-Karte, für den Nord-Ostsee-Kanal und ganze 26 Euro Strafgebühr für den Arbeitseinsatz. Die 26 Euro für den Arbeitsansatz zahlen wir im voraus und bekommen sie, sofern wir denn am Ensatz teilnehmen, im nächsten Jahr gutgeschrieben. Letztes Jahr war ich bei keinem Arbeitseinsatz dabei, da ich keine Termine von meinem Angelverein bekam. Mal sehen, ob ich es in diesem Jahr schaffe daran teilzunehmen, man spart ja wo man kann :-)
Leider sieht es hier bei uns in Schleswig-Holstein alles andere als gut aus, es regnet wie nichts gutes und die Windstärke erinnert doch mehr an Herbstzeiten. Nun habe ich schon eine Woche von meinem Urlaub verbraten und war erst einmal am Forellensee. Im letzten Jahr hatte ich zur selben Zeit schon genügend Heringe im Gefrierschrank, dieses Jahr geht nichts aber auch gar nichts. Es brennt mir unter den Fingernägeln, endlich schön zu Angeln, nur wegwehen und wegschwimmen will ich nicht.
Na, nun warte ich ab und hoffe, dass ich wenigstens in meiner letzten Woche Urlaub Angeln gehen kann.

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