Die Äsche
Die Äsche gehört zu den schönsten Fischen unserer Flüsse. Sie ist Indikator für ein sauberes Gewässer. Wer in seiner Nachbarschaft einen Äschenfluss hat, kann sich auf ein Stück unverbrauchte Natur freuen.
Die Einstufung der Äsche gibt Rätsel auf; denn sie hat eine Fettflosse, charakteristisch für die Lachsfamilie, laicht aber im Frühjahr, wie die Weißfische.
Wer eine Äsche im Fluß stehen sieht, bemerkt meist nur einen aschfarbenen Schatten. Diese Farbe gibt der Äsche ihren Namen. Dabei sind Äschen wahre Schönheiten.: Auf ihren silberfarbenen Seiten tragen sie unregelmäßige dunkle Flecken, die sich mit purpurroten, grünen und kupferfarbenen Schattierungen abwechseln. Bemerkenswert ist auch die große, segelähnliche Rückenflosse, die mit schwarzen und roten Streifen gescheckt ist. Die Rückenflosse, Fahne genannt, stellt die Äsche im Drill auf. Sie arbeitet damit gegen den Zug der Schnur und stellt die Fahne gegen die Strömung. Große Äschen kämpfen im Drill so bullig wie Barben.

Saubere, klare Gewässer
Von den einheimischen Fischen reagiert die Äsche auf Umweltverschmutzung am empfindlichsten. Sie ist die erste, die vertrieben wird, wenn die Wasserqualität sich verschlechtert. Die Äsche findet sich als Laichfisch der “Äschenregion” in Gebirgsflüssen kommt aber auch in den Mittelgebirgsflüssen und in den Flüssen der nordeutschen Tiefebene vor. (weiterlesen…)
