Das richtige Angelgerät für den Hering

Diese Jahr wird es, allem Anschein nach, eine kurze aber heftige Heringszeit geben. Der ungünstigen Wetterbedingungen sei dank, wird der Hering momentan nur spärlich gefangen.
So wie es im Moment aussieht, wird das Wetter besser und wir können uns langsam auf den Hering einstellen.
Heringe fangen ist ein Kinderspiel, das kann doch jeder! Dieser und ähnliche Sprüche sind häufig zu hören. Doch das trifft nur dann zu, wenn die Fische im Schwar dicht an dicht stehen. In unseren Gewässern sollte man eine eher weiche Rute von 2,70 bis 3,50 Meter Längeund mit einem Wurfgewicht von 50 bis 60 Gramm verwenden, damit beim Anlanden der Fische die Haken nicht aus dem weichen Maul ausschlitzen. Die Rutenspitze sollten die Fluchtversuche der Fische gut abfedern. Ich binde, wie wohl die Meisten, ein Herings-Paternoster mit fünf blanken Goldhaken, Perlen und echter Fischhaut vor ein farbiges, wellenförmiges Heringsblei (30 bis 50 Gramm). Im Angelgeschäft sind diese Systeme günstig zu kaufen.

Je auffälliger, desto fängiger, Heringspaternoster mit goldenen Haken und echter Fischhaut


Heringe sind “Augentiere” und deshalb ist es besonders wichtig, dass die Montage besonders auffällig ist.
Die Fangtechnik beim Hering
Nach dem Ablassen oder Wurf des Systems lässt man die Köder an straffer Schnur absinken. Hat das Blei den Grund erreicht, wippt man nur leicht mit der Rutenspitze, um die Goldhaken erzittern zu lassen, welches dem Hering eine leckere Beute vortäuscht.
Das Heringsblei, in der Regel ist es flossenförmig und Rot-Weiß


Hängen Heringe an den Haken, macht sich das durch ein deutliches Rucken im Spitzenbereich der Rute bemerkbar. Jetzt wartet man entweder noch einen Augenblick, bis mehrere Haken besetzt sind, oder man holt langsam und gefühlvoll unter stetem Zug den Fang ein-sonst kann es passieren, dass ein ehemals voller Paternoster wieder leer ist.

Comments

  1. Juni 18th, 2006 | 4:36 pm

    was beim heringsangeln immer zieht, ist ein knicklicht am paternoster zu befestigen (mit hilfe der durchsichtigen gummihülsen, welche in den knicklichttüten vorhanden sind).
    weiterhin benutze ich auhc kein heringsblei, sondern einen spinner mit 30-40g und breitem blatt, zum einen kommt somit eine natürlichere bewegung zu stande, welche die fängigkeit erhöht und zum anderen ist auch der spinner oftmals nicht unbefangen (auch andere fischarten ‘verirren’ sich an den Spinner)

  2. Februar 12th, 2007 | 11:46 pm

    [...] Wen die Sonne höher kommt, gehts erstmal mit Karsten zum Heringsangeln und dann vielleicht noch in skandinavische Gefilde um mal echten Fisch zu fangen. hering ist ja eigentlich nicht so mein Ding, hab mich da aber mal bei Jörn im Angel Blog schlaugelesen … wird schon. [...]

  3. September 14th, 2011 | 1:34 pm

    Hallo, ich benutze zum Heringsangeln kleine Rolle und ein paar Herings- paternoster. Die Rute ist natürlich über 3 Meter lang, damit ich weiter werfen kann.Dann Drachenblei ca. 35 gramm schwer. Durch glitzernde Fischehaut am Köder (und natürlich Bewegung) kriege ich den Fisch :-)
    Ansonsten sehr schöner Beitrag !

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