Die Bachforelle
Die Bachforelle überlebt nur in kaltem, unverschmutzten Wasser. Sie gehrt, im Gegensatz zur Regenbogenforelle, zu den einheimischen Fischen. Ihre Heimat sind sauerstoffreiche Flüsse und Seen.
Nur wenige Fische sind in so verschiedenen Färbungen anzutreffen wie Bachforellen. Einige sind silberblank mit schwarzen Punkten, andere fast schwarz mit roten Punkten. Ihr Lebensraum bestimmt die Färbung. Die meisten Bachforellen haben einen braunen Rücken mit schwarzen und roten Punkten an den Seiten.
Wie alle Mitglieder der Salmoniden-Familie hat die Bachforelle eine kleine Fettflosse zwischen Rücken- und Afterflosse. Der räuberisch lebende Fisch hat viele kleine Zähne, der Oberkiefer geht weit bis hinter das Auge. Im Gegensatz zur Regenbogenforelle braucht die Bachforelle kaltes, sauerstoffreiches Wasser. Das gibt es in vielen Seen und Flüssen in Deutschland, selbst im dorddeutschen Niederungsbereich. Umwelt- und Gewässerverschmutzung haben den Lebensraum der Bachforelle allerdings stark eingeschränkt. Der Bestand in Mitteleuropa ist heute meist den Anglern und ihren Vereinen zu verdanken.
Einzelgänger
Bachforellen, die das Fangmaß erreicht haben, sind Einzelgänger. Sie suchen sich in der meisten Zeit des Jahres tiefe Unterstände, wo sie vor Feinden und der Hauptsrömung geschützt sind und Nahrung leicht erreichen.
Im allgemeinen ist die Bachforelle ein standorttreuer Fisch. Viele Bachforellen werden heute gezüchtet, Angelvereine fangen Laichfische und züchten den Nachwuchs selbst.

Lebensdaten
Wissenschaftlicher Name: Salmo trutta fario
Höchstgewicht: inkleineren Flüssen bis 5 kg, in Ausnahmefällen 10-15 kg
Maximale Länge: 1 m
Durchschnittsgewicht: max. 300-400 g
Lebenserwartung: 6 - 13 Jahre
Schnell Fressen
Der Fluß, ihr Hauptlebensraum, bringt Nahrung wie auf einem Fließband. Die Bachforelle braucht sich daher bei der Nahrungssuche kaum anzustrengen. Bachforelen können ausgezeichnet sehen und gehören zu den wenigen Mitgliedern der lachsartigen Fische, die nachts auf Nahrungssuche gehen. Bachforellen sind Raubfische und fressen auch ihre kleinen Artgenossen. Große Bachforellen verteidigen ihr Revier sehr heftig.
Zu Beginn der Saison (April-Mai) ernähren sich die Bachforellen im tiefen Wasser. Dort fressen sie Insektenlarven und kleine Krebse, wie den Bachflohkrebs. Wenn sich aber das Wasser erwärmt und die Insekten aktiver werden, steigen Bachforellen bis zur Wasseroberfläche. Insekten, die an der Wasseroberfläche treiben, werden von den Bachforellen eingesaugt - an den charakteristischen Ringen an der Wasseroberfläche zu erkennen. Angler sollten Bachforellen nur mit Fliegen fischen, die dem natürlichen Vorbild in Gestalt und Größe am ähnlichsten sind. Künstliche Insekten, die unnatürlich aussehen, verschrecken die Bachforellen.
Lebenszyklus
Die Bachforelle braucht flaches, schnell fließendes Wasser mit einem Kiesboden für die Fortpflanzung. Bachforellen, die in großen Seen und Flüssen leben, wandern zur Laichzeit zwischen November und Januar in die kleinen Nebenflüsse. Die Rogner graben ein oder mehrere Löcher in die grobkiesigen Flußbetten. Dort werden die Eier abgelegt. Die Milchner befruchten die Eier. Danach schlagen die weiblichen Fische mit ihrer Schwanzflosse die Kiesel wieder über die abgelegten Eier. Nach einigen Woche schlüpfen die Jungfische. Sie ernähren sich erst von dem Dottersack, später von kleinstlebewesen. Weil das Wachstum vom Nahrungsreichtum abhängt, wachsen Bachforellen unterschiedlich. Nach einigen Jahren haben die meisten Bachforellen eine Länge von 20-38 cm erreicht.
Also ich finde eure seite cool ich hab hier was nach geguckt für bio