Angler zieht statt Fisch Leiche aus dem Rhein

Eigentlich wollte am vergangenen Wochenende ein 20 Jahre alter Angler mit seiner Freundin am Rhein in Langel nur was fürs Mittagessen fangen. Doch was sie dann etwa zwei Meter vom Ufer entfernt im Wasser trieben sahen, ließ den Appetit auf Fisch sofort vergehen.

Im Rhein trieb kopfüber eine männliche Leiche, die abzutreiben drohte. Kurzerhand nahm der 20-Jährige seine “Zenith Shakespeare” und sicherte den Leichnam mit einem gezielten Wurf. “Ich wusste zuerst nicht, was das sein könnte. Dann habe ich aber die Kleidung erkannt und gesehen, was das war“, sagte der Mann, der schon sein halbes Leben angelt.

Die herbeigerufene Polizei barg den Toten. “Der Leichnam war schon voller Algen und Muscheln. Seine beiden Beine waren wohl gebrochen, vom Gesicht konnte man nichts mehr erkennen“, erklärte der Angler.

Ob der Tote einem Verbrechen oder Unfall zum Opfer fiel oder Selbstmord begann, ist noch nicht bekannt. Derzeit befindet sich die Leiche des Unbekannten in der Gerichtsmedizin zu näheren Untersuchungen.

Bild: Dagmar Zechel/Pixelio

Auf Zander angeln

Nach zwei Jahren ohne Angeln ist es in diesem Jahr für mich wieder soweit, ich werde mich mal wieder an ein Gewässer setzen. Zwei lange Jahre habe ich immer fleißig meinen Beitrag gezahlt und bin nicht einmal dazu gekommen, diesen auch nur annähernd zu nutzen. Nun wird alles anders! Fischereiabgabe von 10,- Euro gezahlt, Betrag nebst Strafgeld von 72,- Euro auch und es kann eigentlich losgehen. Zur Info: Strafgeld ist zu zahlen wenn man nicht an den Arbeitseinheiten teilnimmt.
In meinen Angelgewässer, dem Nord-Ostsee-Kanal und der Eider ist dem Zander eine Schonzeit angedacht, die natürlich zu beachten ist. Am 16. Mai kann der Stachelritter in der Eider und im Kanal ab dem 01. Juni befischt werden. Sicher ist das Ende der Schonzeit nicht generell überall gleich, also erst informieren bevor man loslegt! (weiterlesen…)

‘AnJa – Angeln & Jagen’ zum 10. Mal in Neumünster

Wie in jedem Jahr findet auch in diesem Jahr wieder die beliebte Messe ‘AnJa – Angeln & Jagen’ in den Holstenhallen Neumünster statt. Dieses Jahr gibt es zudem ein Jubiläum zu feiern: Die Messe findet nämlich schon zum insgesamt zehnten Mal statt.

Vom 20.–22. März 2009 stellen uns die etwa 80 Aussteller auf rund 6000 qm wieder alle möglichen Neuheiten für Angler, Jäger und Naturfreunde vor. Neben den Neuheiten finden auch Sonderschauen statt. Unter anderem mit dabei: Antike Angelgeräte, Fliegenbinden, Fliegenfischen, Beizjagd, Schießstand und vieles mehr.

Die Messe ist an allen drei Tagen von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die offizielle Eröffnungsveranstaltung findet am Freitag um 11.00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 6.- €, ermäßigt 4.- € und für Jugendliche 3.- €. Kinder unter zwölf Jahren haben freien Eintritt. Nähere Informationen gibt es unter: www.angelnundjagen.com/

Abwrackprämie auf alte Ruten und Rollen

Was für alte Autos gilt, ist nun auch für die alten Ruten und Rollen zu bekommen. Dies kam eben per Mail von www.anglermeister.de. Bis zum 6. März kann man nun bei dem eben genannten Onlineshop seine alte Ausrüstung in Zahlung geben, zumindest die alte Rute oder die alte Rolle. Voraussetzung dafür ist natürlich der Kauf einer neuen Angelrute, Angelrolle im Wert von 25 Euro. 10 Euro bekommt man gutgeschrieben, oder anders man bekommt seine neue Rute oder die neue Rolle 10 Euro günstiger. Na dann mal los, ich brauche derzeit nichts und hätte auch nichts abzuwracken.

Angeln an der Jagst

Durch Nordwürttemberg fließt die Jagst. Wer sich näher mit ihr beschäftigt, wird belohnt, denn sie ist ein reiches Barbengewässer. Wie ein Aal windet sich dieser schöne Fluss und hat auch den Hecht- und Salmonidenfischern einiges zu bieten.

Unsere Vorstellung der Jagst beginnt an ihrem Unterlauf bei Crailsheim. Bei der sogenannten Schiedmühle befindet sich einer der beliebtesten Angelplätze der einheimischen Angler. Neulinge werden erst argwöhnisch beäugt, aber wer Angelkameraden ein fröhliches Petri-Heil entgegnet, den akzeptieren die verschlossenen Schwaben schnell. Wer dabei an einen auskunftfreudigen Angler gerät, erfährt dann unter Umständen sogar, dass sich der zwölf Kilometer lange Abschnitt zwischen Schiedmühle und der unteren Angelgrenze beim Wehr an der Heldenmühle hervorragend für die Raubfischangelei eignet. Hechte sind die Hauptbeute, Köderfisch- oder Spinnangelei gelten als ebenbürtig, was die Fangresultate angeht. Als toter Köderfisch kommt am häufigsten ein handlanges Rotauge oder eine Rotfeder an den Haken. (weiterlesen…)

Fischen mit Swimfeeder – Futterkorb

Anfüttern ist der Schlüssel zum Erfolg: Das lockt die Fische an und lässt sie nicht mehr fort. Doch wenn sie absolut nicht den Weg zum Haken finden wollen, kann ein Swimfeeder – ein Futterkörbchen – helfen.

Das Angeln mit dem Swimfeeder hat sich schon länger auch in Mitteleuropa durchgesetzt. Es gilt heute als die erfolgreichste Grundangelmethode. Wer gleichmäßig gut fangen möchte, muss an seinem Angelplatz unbedingt anfüttern. Viele Anfänger machen den Fehler, bei Tagesanbruch lediglich ein einziges Mal anzufüttern. Mit einem Swimfeeder jedoch kann man an der Angelstelle konstant anfüttern und die Fische direkt zum Hakenköder locken.

Arten von Swimfeedern

Ein Swimfeeder ist nichts anderes als ein Plastikröhrchen mit Löchern, manchmal auch ein Drahtgeflecht oder ein Plastikrähmchen. Es kann offen oder an bei den Enden geschlossen sein und gibt das Futter ganz allmählich ans Wasser ab (z. B. Grundköder oder Maden). Der Name Swimfeeder kommt aus dem Englischen von swim (Angelplatz) und to feed (füttern). (weiterlesen…)

Mit der Trockenfliege an Flüssen angeln

Das Fischen mit der Trockenfliege läuft häufig darauf hinaus, dass man ständig die Taktik wechselt, um scheue Fische zu verführen. Die Probleme, die sich gerade bei der Forelle stellen, machen einen Teil des besonderen Reizes dieser Angelart aus.

Forellen kommen häufig an die Wasseroberfläche, um frisch geschlüpfte Wasserinsekten oder weibliche Fliegen zu fressen, die zur Eiablage ans Wasser zurückkehren. Auch Landfliegen und andere Insekten werden im Laufe des Sommers zu wichtigen Nahrungsquellen. Die besten Chancen, eine auf Nahrungssuche befindliche forelle zu fangen, hat man, wenn man ihr eine Imitation der Fliegenart vorsetzt, die sie gerade frisst. Wasser und Flussufer geben Hinweise darauf. (weiterlesen…)

Anglerbörse Rendsburg – Nordmarkhalle

Das Jahr ist noch nicht alt und da steht uns die erste Angelbörse in Rendsburgs Nordmakhalle vor der Tür. Am 07. und 08. Februar 2009 läutet die Norddeutsche Anglerbörse die Saison ein.

Mit von der Partie ist das Meeres-Team Eisele, welches in der oberen Halle anzutreffen ist. Zu den Ausstellern gesellen sich unter anderem Elchferien, MD-Reisedienst, Hvide-Sande, DinTur und Fjord-Line. An beiden Tagen findet ein großer Flohmarkt statt.

Gegen Vorlage eines Messeflyers erhält der Angler 10% Rabatt bei Kalles Angelshop auf alle Meeres-Artikel und beim Angelspezi Lurup auf alle Iron Claw Raubfischprodukte.

Übrigens feiert die Anglerbörse indiesem Jahr ihren 11. Geburtstag.

Das Seitenlinienorgan und der Sehsinn des Fisches

Fische sind die ältesten Wirbeltiere der Evolution. Sie bevölkern seit etwa 400 Millionen Jahren die Gewässer und hatten somit sehr viel Zeit, um sich optimal an die Lebensbedingungen im flüssigen Element anzupassen. Zwei Sinnesorgane sind beim Fisch, der häufig zu unrecht als primitives Lebewesen eingestuft wird, besonders gut ausgebildet: das Seitenlinienorgan und der Sehsinn.

Zwei Sinnesorgane, die alles bemerken

Das Seitenlinienorgan – eine helle oder dunkle Linie entlang der Körperseite – ist ein Ferntastsinn, der dem Fisch Strömungen, Hindernisse, herannahende Fische und leider auch Angler anzeigt, die sich unvorsichtig am Ufer bewegen und Erschütterungen verursachen. Das Sehvermögen des Fisches ist hervorragend und wird oft unterschätzt. Das Auge hat die Fähigkeit zur Nah- und Fernsicht sowie für räumliches Sehen. Dazu kommt ein ausgeprägtes Farbunterscheidungsvermögen. Und schließlich öffnet die seitliche Stellung des Auges dem Fisch ein großes Gesichtsfeld. Er sieht demnach nicht nur nach rechts und links, sondern gleichzeitig auch nach oben und unten, nach vorne und hinten. Ja, er sieht sogar Dinge über dem Wasser und am Ufer. Für den Angler bedeutet dies: Deckung, wo immer möglich!

Angeln mit der Stippe

Beim Stippfischen sind es die einfachen Dinge, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Doch gerade diese werden häufig übersehen, nicht nur vom Anfänger, manchmal auch vom erfahrenen Angler.
Zwei Arten von Kopfruten unterscheidet man beim Stippfischen: die lange unberingte Kopfrute für größere Weißfischarten (bis 15,5 m) und die kurze Stipprute (3-4 m) zum Fang kleiner Schwarmfische.
Da die langen Kopfruten zu den teuersten Angelgeräten Überhaupt zählen, sollte man sich vor einer Anschaffung einige Gedanken Über das Wie und Wann des Einsatzes machen.

Kurze Stippruten
Eine gute kurze Stipprute sollte eine feine eingesetzte Vollkohlefaserspitze haben. Diese ermöglicht das Fischen mit besonders feiner Schnur, die unmittelbar an der Rutenspitze befestigt wird.
Der Einsatz solcher kurzen Ruten lohnt sich nur, wenn sich viele kleine Fische im unmittelbaren Uferbereich (bis 5 m) aufhalten. Die verwendete Montage sollte 30 cm kürzer sein als die Rute. Gehakte Fische können so direkt in die freie Hand des Anglers geschwungen werden. Darin sind die kurzen Stippruten allen beringten Rollenruten Überlegen.
Beim Fischen zeigt sich ein weiterer Vorteil: die gute Kontrolle der Montage, sofern das Wasser nicht zu tief und die Strömung nicht zu stark ist. In langsam fließenden Gewässern kann man damit in einer Entfernung von 3-4 m vom Ufer und einer Tiefe bis 2 eine 2-3 m lange Drift kontrolliert abfischen. Bei starker Strömung würde sich die fischbare Drift zu sehr verkürzen, da Blei und Köder eine gewisse Zeit zum Absinken benötigen. (weiterlesen…)

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