Angeln an der Jagst

Durch Nordwürttemberg fließt die Jagst. Wer sich näher mit ihr beschäftigt, wird belohnt, denn sie ist ein reiches Barbengewässer. Wie ein Aal windet sich dieser schöne Fluss und hat auch den Hecht- und Salmonidenfischern einiges zu bieten.

Unsere Vorstellung der Jagst beginnt an ihrem Unterlauf bei Crailsheim. Bei der sogenannten Schiedmühle befindet sich einer der beliebtesten Angelplätze der einheimischen Angler. Neulinge werden erst argwöhnisch beäugt, aber wer Angelkameraden ein fröhliches Petri-Heil entgegnet, den akzeptieren die verschlossenen Schwaben schnell. Wer dabei an einen auskunftfreudigen Angler gerät, erfährt dann unter Umständen sogar, dass sich der zwölf Kilometer lange Abschnitt zwischen Schiedmühle und der unteren Angelgrenze beim Wehr an der Heldenmühle hervorragend für die Raubfischangelei eignet. Hechte sind die Hauptbeute, Köderfisch- oder Spinnangelei gelten als ebenbürtig, was die Fangresultate angeht. Als toter Köderfisch kommt am häufigsten ein handlanges Rotauge oder eine Rotfeder an den Haken. (weiterlesen…)

Fischen mit Swimfeeder - Futterkorb

Anfüttern ist der Schlüssel zum Erfolg: Das lockt die Fische an und lässt sie nicht mehr fort. Doch wenn sie absolut nicht den Weg zum Haken finden wollen, kann ein Swimfeeder - ein Futterkörbchen - helfen.

Das Angeln mit dem Swimfeeder hat sich schon länger auch in Mitteleuropa durchgesetzt. Es gilt heute als die erfolgreichste Grundangelmethode. Wer gleichmäßig gut fangen möchte, muss an seinem Angelplatz unbedingt anfüttern. Viele Anfänger machen den Fehler, bei Tagesanbruch lediglich ein einziges Mal anzufüttern. Mit einem Swimfeeder jedoch kann man an der Angelstelle konstant anfüttern und die Fische direkt zum Hakenköder locken.

Arten von Swimfeedern

Ein Swimfeeder ist nichts anderes als ein Plastikröhrchen mit Löchern, manchmal auch ein Drahtgeflecht oder ein Plastikrähmchen. Es kann offen oder an bei den Enden geschlossen sein und gibt das Futter ganz allmählich ans Wasser ab (z. B. Grundköder oder Maden). Der Name Swimfeeder kommt aus dem Englischen von swim (Angelplatz) und to feed (füttern). (weiterlesen…)

Mit der Trockenfliege an Flüssen angeln

Das Fischen mit der Trockenfliege läuft häufig darauf hinaus, dass man ständig die Taktik wechselt, um scheue Fische zu verführen. Die Probleme, die sich gerade bei der Forelle stellen, machen einen Teil des besonderen Reizes dieser Angelart aus.

Forellen kommen häufig an die Wasseroberfläche, um frisch geschlüpfte Wasserinsekten oder weibliche Fliegen zu fressen, die zur Eiablage ans Wasser zurückkehren. Auch Landfliegen und andere Insekten werden im Laufe des Sommers zu wichtigen Nahrungsquellen. Die besten Chancen, eine auf Nahrungssuche befindliche forelle zu fangen, hat man, wenn man ihr eine Imitation der Fliegenart vorsetzt, die sie gerade frisst. Wasser und Flussufer geben Hinweise darauf. (weiterlesen…)

Anglerbörse Rendsburg - Nordmarkhalle

Das Jahr ist noch nicht alt und da steht uns die erste Angelbörse in Rendsburgs Nordmakhalle vor der Tür. Am 07. und 08. Februar 2009 läutet die Norddeutsche Anglerbörse die Saison ein.

Mit von der Partie ist das Meeres-Team Eisele, welches in der oberen Halle anzutreffen ist. Zu den Ausstellern gesellen sich unter anderem Elchferien, MD-Reisedienst, Hvide-Sande, DinTur und Fjord-Line. An beiden Tagen findet ein großer Flohmarkt statt.

Gegen Vorlage eines Messeflyers erhält der Angler 10% Rabatt bei Kalles Angelshop auf alle Meeres-Artikel und beim Angelspezi Lurup auf alle Iron Claw Raubfischprodukte.

Übrigens feiert die Anglerbörse indiesem Jahr ihren 11. Geburtstag.

Das Seitenlinienorgan und der Sehsinn des Fisches

Fische sind die ältesten Wirbeltiere der Evolution. Sie bevölkern seit etwa 400 Millionen Jahren die Gewässer und hatten somit sehr viel Zeit, um sich optimal an die Lebensbedingungen im flüssigen Element anzupassen. Zwei Sinnesorgane sind beim Fisch, der häufig zu unrecht als primitives Lebewesen eingestuft wird, besonders gut ausgebildet: das Seitenlinienorgan und der Sehsinn.

Zwei Sinnesorgane, die alles bemerken

Das Seitenlinienorgan - eine helle oder dunkle Linie entlang der Körperseite - ist ein Ferntastsinn, der dem Fisch Strömungen, Hindernisse, herannahende Fische und leider auch Angler anzeigt, die sich unvorsichtig am Ufer bewegen und Erschütterungen verursachen. Das Sehvermögen des Fisches ist hervorragend und wird oft unterschätzt. Das Auge hat die Fähigkeit zur Nah- und Fernsicht sowie für räumliches Sehen. Dazu kommt ein ausgeprägtes Farbunterscheidungsvermögen. Und schließlich öffnet die seitliche Stellung des Auges dem Fisch ein großes Gesichtsfeld. Er sieht demnach nicht nur nach rechts und links, sondern gleichzeitig auch nach oben und unten, nach vorne und hinten. Ja, er sieht sogar Dinge über dem Wasser und am Ufer. Für den Angler bedeutet dies: Deckung, wo immer möglich!

Angeln mit der Stippe

Beim Stippfischen sind es die einfachen Dinge, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Doch gerade diese werden häufig übersehen, nicht nur vom Anfänger, manchmal auch vom erfahrenen Angler.
Zwei Arten von Kopfruten unterscheidet man beim Stippfischen: die lange unberingte Kopfrute für größere Weißfischarten (bis 15,5 m) und die kurze Stipprute (3-4 m) zum Fang kleiner Schwarmfische.
Da die langen Kopfruten zu den teuersten Angelgeräten Überhaupt zählen, sollte man sich vor einer Anschaffung einige Gedanken Über das Wie und Wann des Einsatzes machen.

Kurze Stippruten
Eine gute kurze Stipprute sollte eine feine eingesetzte Vollkohlefaserspitze haben. Diese ermöglicht das Fischen mit besonders feiner Schnur, die unmittelbar an der Rutenspitze befestigt wird.
Der Einsatz solcher kurzen Ruten lohnt sich nur, wenn sich viele kleine Fische im unmittelbaren Uferbereich (bis 5 m) aufhalten. Die verwendete Montage sollte 30 cm kürzer sein als die Rute. Gehakte Fische können so direkt in die freie Hand des Anglers geschwungen werden. Darin sind die kurzen Stippruten allen beringten Rollenruten Überlegen.
Beim Fischen zeigt sich ein weiterer Vorteil: die gute Kontrolle der Montage, sofern das Wasser nicht zu tief und die Strömung nicht zu stark ist. In langsam fließenden Gewässern kann man damit in einer Entfernung von 3-4 m vom Ufer und einer Tiefe bis 2 eine 2-3 m lange Drift kontrolliert abfischen. Bei starker Strömung würde sich die fischbare Drift zu sehr verkürzen, da Blei und Köder eine gewisse Zeit zum Absinken benötigen. (weiterlesen…)

Angeln mit der Laufpose

Viele Angler probieren die Laufpose aus, verheddern die Montage und versuchen es nie wieder. Doch wer korrekt mit der Laufpose fischt, hat im tiefen Wasser eine leichte Arbeit.

Schwere Laufposen werden auf Hecht oder Aal gern gefischt. Bei einer feststehenden Pose wird, wenn man in tiefen Gewässern angelt, der Abstand von Haken zum Schwimmer so groß, dass das Auswerfen einige Schwierigkeiten bereitet: bei noch tieferen Gewässern ist es unmöglich.

Wie die Laufpose funktioniert

Eine Laufpose gleitet auf der Schnur. Die Schnur läuft durch ein oder zwei Ösen, je nach Gewässertyp. Man benutzt Posen mit nur einer Öse am unteren Ende für das Fischen in stehenden oder langsam fließenden Gewässern. Bei stärkerer Strömung wird die Schnur durch zwei Ösen geführt: eine am unteren Ende, eine am oberen. Posen mit Schnurinnenführung haben Nachteile beim Fischen in der Strömung.
Wenn man wirft, hängt die Laufpose über dem Blei ein paar Ellen über dem Haken. Im Wasser zieht das Blei die Schnur durch die Öse(n), bis die Pose steht. Gestoppt wird die Pose durch einen Stopperknoten, den man in der gewünschten Angeltiefe auf der Hauptschnur befestigt.
Es ist falsch, Laufposen erst dann zu verwenden, wenn die Wassertiefe größer ist als die Rutenlänge. Hier gilt die altbewährte Regel: Je handlicher und unkomplizierter die Montage, desto besser kann man fischen. Also: Bei einer Angeltiefe von 3 m oder mehr sollten man zur Laufpose greifen. (weiterlesen…)

Haken für die Meeresangelei

Die beste Rute, die beste Rolle und die beste Leine sind nur so viel wert, wie der Haken. Das gilt besonders für die Meeresangelei. Moderne Haken haben bei uns stark an Beliebtheit gewonnen.

Die goldene Regel heißt, Größe und Art des Hakens muss Größe und Art des Fisches und Größe und Art des Köders angepasst werden. Denn: Mit einem kleinen dünndrahtigen Haken kann man keinen Hai landen, während auch der gierigste Plattfisch nicht in der Lage ist, den extragroßen Haihaken zu schlucken.
Trotzdem nehmen auch erfahrene Angler zu oft falsche Haken. Sie fangen zwar Fische, aber sie würden mehr fangen, wenn sie mehr Gedanken auf die Wahl des Hakens verwendeten. (weiterlesen…)

Zwei Angler im Hamburger Hafen ertrunken

Am späten Samstagabend (20.09.) sind zwei Angler im Hamburger Hafen ertrunken. Wie die Polizei am heutigen Sonntag mitteilte, war ein 54-Jähriger Mann gemeinsam mit seinem 57 Jahre Bekannten und dessen 32 Jahre alten Sohn am Querkanal zwischen Reiherstieg und Steinwerder Hafen angeln. Als der 57-Jährige einen Eimer mit Wasser aus dem Kanal ziehen wollte, verlor er den Halt und fiel ins Wasser. Da der Mann nicht schwimmen konnte, sprang sein Freund hinterher. Auch er ging kurz darauf unter. Der Sohn verständigte umgehend die Feuerwehr und holte einen weiteren Mann zu Hilfe. Dieser konnte den 54-Jährigen an Ufer zurückziehen, jedoch blieben Wiederbelebungsversuche erfolglos. Von dem anderen Mann fehlt bislang jede Spur.

Inzwischen wurde die Suche eingestellt.
Wir haben keine Hoffnung mehr, dass wir ihn lebend finden“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Aus diesem Grund habe man die Suche nach dem Mann eingestellt. Die zu durchsuchende Fläche sei einfach zu groß. “Irgendwann wird er an der Oberfläche auftauchen, dann holen wir ihn raus“, so der Sprecher weiter. Der Sohn, der das Drama miterleben musste, wurde von einem Notfallseelsorger betreut.

Der Swimfeeder - Futterkorb

Der Swimfeeder (Futterkorb) wird für alle Fischarten in allen Gewässern eingesetzt. Mit ihm kann man in der Distanz genau anfüttern und zu großen Fängen kommen.

Der Swimfeeder ist ein Körbchen, das mit Lockfutter gefüllt ist und seinen Inhalt langsam freigibt. Der Futterkorb ist meist mit Blei beschwert, damit er schnell sinkt und nicht von der Strömung weggetragen wird. Man kann ihn mit denselben Ködern füllen, die man am Angelhaken verwendet. Weil der Swimfeeder nahe am Haken sitzt. ist das Lockfutter immer in unmittelbarer Nähe. Das ist vor allem beim Angeln in tiefen Gewässern und schnell fließenden Flüssen von Vorteil. Dort ist es schwer. sicherzustellen, dass Köder und loses Lockfutter an derselben Stelle ankommen. (weiterlesen…)

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