Angeln mit der Laufpose

Viele Angler probieren die Laufpose aus, verheddern die Montage und versuchen es nie wieder. Doch wer korrekt mit der Laufpose fischt, hat im tiefen Wasser eine leichte Arbeit.

Schwere Laufposen werden auf Hecht oder Aal gern gefischt. Bei einer feststehenden Pose wird, wenn man in tiefen Gewässern angelt, der Abstand von Haken zum Schwimmer so groß, dass das Auswerfen einige Schwierigkeiten bereitet: bei noch tieferen Gewässern ist es unmöglich.

Wie die Laufpose funktioniert

Eine Laufpose gleitet auf der Schnur. Die Schnur läuft durch ein oder zwei Ösen, je nach Gewässertyp. Man benutzt Posen mit nur einer Öse am unteren Ende für das Fischen in stehenden oder langsam fließenden Gewässern. Bei stärkerer Strömung wird die Schnur durch zwei Ösen geführt: eine am unteren Ende, eine am oberen. Posen mit Schnurinnenführung haben Nachteile beim Fischen in der Strömung.
Wenn man wirft, hängt die Laufpose über dem Blei ein paar Ellen über dem Haken. Im Wasser zieht das Blei die Schnur durch die Öse(n), bis die Pose steht. Gestoppt wird die Pose durch einen Stopperknoten, den man in der gewünschten Angeltiefe auf der Hauptschnur befestigt.
Es ist falsch, Laufposen erst dann zu verwenden, wenn die Wassertiefe größer ist als die Rutenlänge. Hier gilt die altbewährte Regel: Je handlicher und unkomplizierter die Montage, desto besser kann man fischen. Also: Bei einer Angeltiefe von 3 m oder mehr sollten man zur Laufpose greifen. (weiterlesen…)

Haken für die Meeresangelei

Die beste Rute, die beste Rolle und die beste Leine sind nur so viel wert, wie der Haken. Das gilt besonders für die Meeresangelei. Moderne Haken haben bei uns stark an Beliebtheit gewonnen.

Die goldene Regel heißt, Größe und Art des Hakens muss Größe und Art des Fisches und Größe und Art des Köders angepasst werden. Denn: Mit einem kleinen dünndrahtigen Haken kann man keinen Hai landen, während auch der gierigste Plattfisch nicht in der Lage ist, den extragroßen Haihaken zu schlucken.
Trotzdem nehmen auch erfahrene Angler zu oft falsche Haken. Sie fangen zwar Fische, aber sie würden mehr fangen, wenn sie mehr Gedanken auf die Wahl des Hakens verwendeten. (weiterlesen…)

Zwei Angler im Hamburger Hafen ertrunken

Am späten Samstagabend (20.09.) sind zwei Angler im Hamburger Hafen ertrunken. Wie die Polizei am heutigen Sonntag mitteilte, war ein 54-Jähriger Mann gemeinsam mit seinem 57 Jahre Bekannten und dessen 32 Jahre alten Sohn am Querkanal zwischen Reiherstieg und Steinwerder Hafen angeln. Als der 57-Jährige einen Eimer mit Wasser aus dem Kanal ziehen wollte, verlor er den Halt und fiel ins Wasser. Da der Mann nicht schwimmen konnte, sprang sein Freund hinterher. Auch er ging kurz darauf unter. Der Sohn verständigte umgehend die Feuerwehr und holte einen weiteren Mann zu Hilfe. Dieser konnte den 54-Jährigen an Ufer zurückziehen, jedoch blieben Wiederbelebungsversuche erfolglos. Von dem anderen Mann fehlt bislang jede Spur.

Inzwischen wurde die Suche eingestellt.
Wir haben keine Hoffnung mehr, dass wir ihn lebend finden“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Aus diesem Grund habe man die Suche nach dem Mann eingestellt. Die zu durchsuchende Fläche sei einfach zu groß. “Irgendwann wird er an der Oberfläche auftauchen, dann holen wir ihn raus“, so der Sprecher weiter. Der Sohn, der das Drama miterleben musste, wurde von einem Notfallseelsorger betreut.

Der Swimfeeder – Futterkorb

Der Swimfeeder (Futterkorb) wird für alle Fischarten in allen Gewässern eingesetzt. Mit ihm kann man in der Distanz genau anfüttern und zu großen Fängen kommen.

Der Swimfeeder ist ein Körbchen, das mit Lockfutter gefüllt ist und seinen Inhalt langsam freigibt. Der Futterkorb ist meist mit Blei beschwert, damit er schnell sinkt und nicht von der Strömung weggetragen wird. Man kann ihn mit denselben Ködern füllen, die man am Angelhaken verwendet. Weil der Swimfeeder nahe am Haken sitzt. ist das Lockfutter immer in unmittelbarer Nähe. Das ist vor allem beim Angeln in tiefen Gewässern und schnell fließenden Flüssen von Vorteil. Dort ist es schwer. sicherzustellen, dass Köder und loses Lockfutter an derselben Stelle ankommen. (weiterlesen…)

Was die Maulform eines Fisches verrät

Wer sich das Maul eines Fisches näher ansieht, kann an der Form feststellen, ob ein Fisch seine Nahrung am Grund sucht, ob er mittlere Wassertiefen bevorzugt oder an der Oberfläche frisst. So kann der Angler den Köder an der richtigen Stelle platzieren.

Ein Blick auf das Fischmaul genügt oft schon, um einiges über die Fress- und Lebensgewohnheiten eines Fisches aussagen zu können. Der Winkel, in dem der Mund zum Kopf steht, das Vorhandensein von Barteln an den Lippen, Form und Anzahl der Zähne, ja selbst die Größe des Mauls gibt Aufschluss über die Fressgewohnheiten und die bevorzugte Nahrung des Fisches. All dies liefert dem Angler die nötigen Hinweise, damit er seinen Köder erfolgreich an den Fisch bringen kann.

Oberfläche oder Boden (weiterlesen…)

Tipps zum Angeln auf Karpfen

Karpfen sind schlau, sie erreichen beachtliche Gewichte und sind starke Kämpfer – so überrascht es nicht, dass der Karpfen zu den beliebtesten Fischen bei den Anglern gehört. Hier einige Methoden, mit denen kapitale Karpfen gefangen werden.

Spiegel- und Lederkarpfen sind Variationen des Schuppenkarpfens (Cyprinus carpio). Die Karausche (Carassius carassius) gehört zu einer eigenen Spezies, die in der großen Familie der Karpfen versammelt ist (genau wie Rotaugen, Brassen und Schleie). Der Karpfen erreicht Gewichte von mehr als 23 kg (50 lb). Doch welche Größe er auch hat, er gehört zu den interessantesten Angelfischen.

Wo findet man Karpfen?

Anfänger sollten an Gewässern ihr Glück versuchen, wo es viele Karpfen gibt und Bisse (Runs) nicht zu selten sind. Wo man solche Gewässer findet, verraten Angelgerätehändler und Angelkollegen. Erfahrene Karpfenangler gehen lieber an Gewässer, wo es weniger, aber größere Exemplare gibt. Um solche kapitale Karpfen zu fangen, braucht man Stunden der Vorbereitung und des Wartens.
Nur wenige Spezialisten verraten allerdings Gewässertips. Im allgemeinen besteht in Seen die größere Chance, kapitale Karpfen zu fangen. Kanäle und Flüsse werden von Karpfenanglern vernachlässigt. Nur wenige Karpfen in diesen Gewässern wurden bisher gefangen – hier hat man oft noch mit sehr einfachen Methoden und Ködern Erfolg.

Wo steht der Fisch? (weiterlesen…)

Schweiz verbietet “Catch & Release” beim Angeln

Ab dem 1. September 2008 tritt im Nachbarland Schweiz eine neue Tierschutzverordnung in Kraft. Diese besagt nun, dass Angler wie auch bei uns einen Kurs zum humanen Fischfang absolvieren müssen. Weiterhin muss der gefangene Fisch sofort mit einem Schlag mit einem stumpfen Gegenstand getötet werden.
Ebenso ist die Verwendung von lebenden Köderfisch sowie Widerhaken nur noch in ganz wenigen Ausnahmen erlaubt.
Zwar wird nicht explizit auf “Catch & Release”, also Fangen und Zurücksetzen, eingegangen, doch gibt die neue Verordnung vor, dass Fische nicht mehr gefangen werden dürfen, um sie anschließend wieder zurückzusetzen.
Nicht minder interessant ist, dass der Beschluss vom Schweizer Parlament bereits 2005 gefasst wurde, doch man benötigte über drei Jahre, um an den Details zu feilen. Von der Neuverordnung werden rund 275.000 schweizerische Angler betroffen sein. Zudem bleibt abzuwarten, wie es sich auf die derzeit noch guten Fischbestände in der Schweiz auswirken wird.
All diejenigen Angler, die nachweislich in den letzten vier Jahren mindestens ein Monats- oder Jahrespatent gelöst haben, fallen unter die Übergangsregelung. Diese besagt, dass sie den Sachkundeausweis prüfungsfrei erhalten. Alle anderen müssen ab 2009 einen Kurs besuchen und den selbstverständlich erfolgreich abschließen.

Mit Kunst-Köder auf Hecht

Viele Angler wissen gar nicht, wie erfolgreich sich mit der Spinnangel Hechte fangen lassen. Veraltete Vorstellungen halten sich hartnäckig. Zwar stimmt es, dass mit Spinnködern gefangene Fische im Durchschnitt kleiner sind als andere. Andererseits fängt man auch viele große Fische mit der Spinnangel und man fängt damit vor allem mehr Fische. So wurden vor einiger Zeit in Deutschland vier der fünf größten Hechte in einer Saison mit künstlichen Ködern gefangen! Und wenn auch die Spinnangelei im Sommer und Herbst sicher am erfolgreichsten ist, bringt sie selbst im Winter gute Ergebnisse.
Zum Uferangeln eignet sich eine Rute von ca. 2,70 m Länge. Damit lassen sich zwei Probleme des Hechtangelns – was die Länge der Rute betrifft – miteinander vereinen: Einerseits gehören Schilf und Binsen nun einmal zum Wasser dazu; die Rute sollte also schon 2,70 m lang sein, damit man den Uferbewuchs überbrücken kann. Andererseits erfordern überhängende Bäume eine kurze Rute, die sich nicht so leicht im Astwerk verfängt. (weiterlesen…)

Der Graskarpfen – Fleißiger Krautfresser

Der Graskarpfen ist in der Lage, in kürzester Zeit große Mengen pflanzlicher Nahrung zu vertilgen. Aus diesem Grund ist er schon in vielen Gewässern eingesetzt worden – man hofft, mit seiner Hilfe des wuchernden Krautwuchses Herr zu werden.

Seinem Namen zum Trotz sieht der Graskarpfen eher aus wie ein Döbel; beide gehören zu den karpfenartigen Fischen (Cypriniden). Der Graskarpfen hat einen länglichen, zylindrischen Körper, der silber-bronze schimmert, und er besitzt große Schuppen.
Eigentlich kann man nur die Jungfische mit Döbeln verwechseln; doch Graskarpfen wachsen schnell heran. Im Zweifelsfall zählt man die Schuppen entlang der Seitenlinie – beim Graskarpfen sind es 43-45, beim Döbel 56-61. Alle Flossen sind sanft abgerundet, und die After- und die RÜckenflosse haben jeweils acht Slrahlen. Das große Maul ist breit und abgeflacht. (weiterlesen…)

Die Hase im Emsland

Die Hase, die sich windungsreich durch das mittlere Emsland schlängelt, bietet bei Haselünne gute Angelmöglichkeiten. Auch ihre Nebengewässer sind einen Angelausflug wert.

Befischen man gerne Fließgewässer mit Salmonidenbestand – oder sagt einem ein geruhsamer Ansitz an einem ruhigen Altarm oder Baggersee mehr zu? Wie auch immer, mit einer Gastkarte des ASV Haselünne werden einem alle Möglichkeiten geboten.
Machen wir doch zunächst einen Spaziergang am Haseufer entlang. Der 19 km lange Flusslauf zwischen Herzlake und Hamm, der mit der Gastkarte befischt werden darf, schlängelt sich mit zahlreichen vielverspechenden Kurven durch die reizvolle Landschaft. (weiterlesen…)

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